Das Publikum drängt in den Sitzungssaal. Das Bundesverfassungsgericht erklärt die "Deutschland-Fernsehen-GmbH" als verfassungswidrig. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Fritz Fischer)

1951 – 1961 Streit ums "Adenauer-Fernsehen"

Konrad Adenauer findet den Rundfunk zu einseitig. Ende der 1950er Jahre gründet die Bundesregierung das Deutschland-Fernsehen – und wird vom Verfassungsgericht zurückgepfiffen.

Adenauer sieht ARD kritisch

1950 entsteht die ARD - gegründet von NWDR, BR, HR, RB, SDR und SWF.

Dass ihm deren Berichterstattung nicht gefällt, macht Adenauer schon früh deutlich. Er plant schließlich, der ARD ein zweites, so genanntes Deutschland-Fernsehen entgegenzusetzen. Es würde dem Bund unterstellt und, so seine Hoffnung, weniger regierungskritisch sein.

Kritiker sprechen von "Adenauer-Fernsehen"

Die Adenauer-Regierung gründet schließlich die "Deutschland-Fernsehen GmbH". Doch das Bundesverfassungsgericht urteilt: Das Deutschland-Fernsehen ist verfassungswidrig.

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