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6.10.1929 / 1952 Die älteste Reportage im deutschen Rundfunk

Alfred Braun berichtet von der Trauerfeier für Gustav Stresemann

Dieser Beitrag gehört zu den ältesten und berühmtesten Rundfunkreportagen aus der Geschichte des deutschen Rundfunks

Als man 1923 mit dem Sendebetrieb begann, wurde nur live gesendet. Und es war in den Anfangsjahren ungeheuer aufwendig, Dinge aufzunehmen und festzuhalten. Die ältesten Aufnahmen, auf die wir heute zurückgreifen können, stammen aus dem Jahr 1929.

Dazu gehört unter anderem die Reportage von Alfred Braun vom 6. Oktober 1929. Er beschreibt den Trauerzug für den verstorbenen Außenminister Gustav Stresemann von dessen Arbeitshaus zum Auswärtigen Amt.

Wer war Alfred Braun?

Alfred Braun war einer der ersten, die mit dem legendären Ruf "Achtung, Achtung! Hier ist Berlin" über den Äther zu hören waren.

Eigentlich war Alfred Braun Schauspieler, also ein Mann des Theaters. Nur mit viel Widerwillen kam er in den 1920er-Jahren zum Rundfunk. Die Leidenschaft für das neue Medium kam jedoch schnell auf und bald faszinierte er mit seiner Stimme ganz Berlin.

Knapp 30 Jahre später, am 18. Oktober 1952, gab Alfred Braun ein Zeitfunk-Interview und erzählte, wie eigentlich per Zufall "Vater der ersten Hörfunkreportage" wurde.

Dieses Interview ist im Anschluss an die Reportage zu hören.

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