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Afghanistans schleichender Niedergang – Bestandsaufnahme in Kabul

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Fast täglich erleben die Menschen in Kabul Gewalt. Nasima hat ihren Mann beim Anschlag vor der Deutschen Botschaft verloren. Sie und ihre Kinder stehen vor dem Nichts, kein Geld, keine Arbeit, kein Beschützer – stattdessen Drohungen, die älteste Tochter zu versklaven.

Die Studenten Mohammad und Rahmatullah überlebten einen Anschlag auf die Amerikanische Universität und leiden körperlich und seelisch unter den Folgen. Beide kämpfen sich zurück ins Studium: zwei Idealisten, die die Hoffnung auf einen nachhaltigen Aufbau Afghanistans noch nicht aufgeben.

Haroon hat die Regierung beraten. Er ist sich sicher: Wenn der Westen den Geldhahn zudreht, kollabiert Afghanistan sofort.

Mittlerer Osten Die Taliban in Afghanistan – Nach 20 Jahren erneut an der Macht

Die Taliban sind in Afghanistan zurück an der Macht. Grotesk: Heute stehen ehemalige Taliban-Kämpfer als Sicherheitsleute im Bamiyan-Tal vor den großen Lücken in den Felswänden und bewachen die Überreste der Buddha-Statuen – das UNESCO-Weltkulturerbe, das sie selbst zerstört haben. ARD-Korrespondentin Silke Diettrich ist nach Afghanistan zurückgekehrt und erkundet ein Land, das sie so bisher nicht kannte: das neue Islamische Emirat der Taliban. | Mehr: http://swr.li/taliban-afghanistan | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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Mittlerer Osten Afghanistan von der NATO allein gelassen – Angst vor Taliban und Bürgerkrieg

ARD-Korrespondentin Silke Diettrich war als einzige Journalistin dabei, als der letzte deutsche Flieger ausgeflogen ist. Jetzt nehmen die Taliban immer mehr Bezirke ein. Viele im Land machen sich große Sorgen – vor allem die Frauen. Von Silke Diettrich | Manuskript, Bildergalerie und mehr: http://swr.li/afghanistan | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen  mehr...

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Militäreinsätze sind keine Lösung Jan van Aken über Afghanistan

Die Gefahr ist real, dass Afghanistan wieder in die Hände der Taliban fällt, nach dem Abzug der internationalen Truppen aus dem Land. Afghanistan könnte sogar insgesamt zu einer Zäsur werden für die westliche Interventionspolitik. „Ich drücke alle Daumen, dass das hier im Westen zu einem Nachdenken führt“, sagt der Linken-Politiker Jan van Aken.
Mit Militär von außen in einem Land einzugreifen, führe nicht zu Demokratie und einer Verbesserung der Verhältnisse, sondern meist in den Bürgerkrieg. Die Ursprungsbegründung des Krieges in Afghanistan war „Rache für den Terror des 11. Septembers 2001“ und das sei in der internationalen Politik schon etwas Neues gewesen.
Menschenrechte hätten bei dem Einsatz in Afghanistan im Grunde keine Rolle gespielt, so Jan van Aken. Nur ein langsamer „Wandel durch Annäherung“ und nicht militärische Einsätze könne die Menschenrechtsverhältnisse in anderen Ländern langfristig gesehen verbessern, meint der Linken-Politiker.  mehr...

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Porträt zum 100. Geburtstag Andrej Sacharow – Vom Bombenbauer zum Menschenrechtler

Erst entwickelte Andrei Sacharow (21. Mai 1921 - 14. Dezember 1989) die sowjetische Wasserstoffbombe, dann wurde er zu einem der berühmtesten Menschenrechtler in der Sowjetunion.  mehr...

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