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Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung gehört zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Hierzulande ist die Figur des "Zappel-Philipp" zum Emblem für "das hyperaktive Kind" geworden. Die Geschichte der Hyperaktivität scheint durch Kontinuität und Fortschritt geprägt zu sein: Ausgehend von der Beschreibung verschiedener Syndrome scheint man im Laufe der Zeit zu einer klar abgrenzbaren, validen psychiatrischen Diagnose gelangt zu sein. Tatsächlich beinhaltet deren Geschichte jedoch Brüche und Abgrenzungsprobleme.

Nicole Vidal, Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg, zeichnet diese Geschichte nach.

Psychologie: aktuelle Beiträge

Psychologie Hirnforschung: Deshalb sollten wir in Krisenzeiten unser Mitgefühl trainieren

Die Neurowissenschaftlerin Tania Singer sagt, die Abwesenheit von Mitgefühl sei die Ursache der meisten globalen Probleme. Dabei können wir das Mitgefühl durchaus trainieren. Das nutzt den Mitmenschen, stärkt aber auch uns selbst in Krisenzeiten. Wobei die Neurowissenschaft zwischen Empathie und Mitgefühl unterscheidet. Jochen Steiner im Gespräch mit der Neurowissenschaftlerin Prof. Tania Singer  mehr...

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Gesundheit Macht uns Lesen gesünder? Studien auf dem Prüfstand

Lesen soll den Blutdruck senken, das Gehirn fit halten und sogar unser Leben verlängern. Was ist dran an diesen Thesen? Eine kritische Erkundung auf den Spuren der aktuellen Leseforschung. Von Beate Krol.  mehr...

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Diskussion Corona und die Psyche – Wenn die Angst zur Krankheit wird

Rasant steigende Infektionszahlen, neue Reise- und Kontaktbeschränkungen, ein drohender Lockdown. Der Herbst wird für uns zur psychischen Belastungsprobe. Was macht das Virus mit der Seele, wann wird aus Kummer eine Krankheit? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl - Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Prof. Dr. med. Georg Juckel - Psychiater und Ärztlicher Direktor am Uniklinikum Bochum, Prof. Dr. Jutta Mata - Gesundheitspsychologin  mehr...

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Farbenlehre Gelb löst Freude aus: Wie Kultur und Herkunft die Farbwahrnehmung prägen

Mit Rot verbinden wir in Mitteleuropa Kraft und Liebe, mit Gelb zum Beispiel Freude. Doch die Wahrnehmung von Farben ist vor geprägt durch unsere Herkunft und Kultur. Psychologen machen sich die Farben bei der Gestaltung von Räumen oder Kleidung zunutze.  mehr...

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Diskussion Ab in den Süden – Was fasziniert uns an Zugvögeln?

Zugvögel haben etwas Geheimnisvolles. Wenn die Kraniche ziehen, dann werden wir wehmütig und denken an Aufbruch und das Überwinden von Grenzen. Einmal frei sein wie ein Vogel, wer wäre das nicht gern? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Peter Berthold - Ornithologe, ehemaliger Leiter der Vogelwarte Radolfzell, Prof. Dr. Josef H. Reichholf - Zoologe und Evolutionsbiologe, Nell Zink - Schriftstellerin  mehr...

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Psychologie Psychisch krank am Arbeitsplatz

Ausgebrannt, depressiv, arbeitsunfähig: Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Probleme nimmt stetig zu. Woran liegt das? Und wie gelingt trotzdem ein normales Berufsleben? Von Franziska Hochwald.  mehr...

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Psychologie Neues Buch: Sind Trump, Kim Jong-un und Bolsonaro verrückt?

Weltweit scheint der Irrsinn zuzunehmen. Ist das so und wenn ja: Kann man etwas dagegen tun? Diese Fragen behandelt das Buch „Neue Irre - Wir behandeln die Falschen“ und gibt einen aktuellen Überblick über den Stand der Wissenschaft bei Psycho-Diagnosen und -Therapien. Ralf Caspary im Gespräch mit dem Psychiater und Buchautor Manfred Lütz.  mehr...

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Psychologie Warum die DDR bis heute Spuren in der Psyche hinterlässt

Bis zu 40 Jahre DDR-Vergangenheit haben bei vielen Menschen, die in der DDR gelebt haben, Spuren in der Psyche hinterlassen, oft bis heute. Das ist die These des Therapeuten Udo Baer. Viele Menschen könnten noch immer nicht offen über Gefühle sprechen. Jochen Steiner im Gespräch mit Dr. Udo Baer  mehr...

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Psychologie Psychische Probleme nach Herz-OPs werden oft unterschätzt

Wer eine Operation am Herzen hinter sich hat, ist danach oft unsicher. Einige Patienten vertrauen ihrem Körper nicht mehr und entwickeln einen Kontrollzwang, messen zum Beispiel andauernd Blutdruck. Psychologische Hilfe in der Nachsorge ist aber eher selten.  mehr...

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