SWR2 Forum Rudolf Steiner und sein Erbe - Warum sind Waldorfschulen erfolgreich?

Es diskutieren:
Franz Glaw, Waldorflehrer und Medienpädagoge, Rudolf Steiner Schule Mönchengladbach
Prof. Dr. Jost Schieren, Schul- und Waldorfpädagoge, Alanus Hochschule, Alfter bei Bonn
Prof. Dr. Heiner Ullrich, Erziehungswissenschaftler, Universität Mainz
Gesprächsleitung: Lukas Meyer-Blankenburg

Dauer

Den eigenen Namen tanzen und mit Filz basteln - für Außenstehende klingt das befremdlich. Die Waldorfpädagogik setzt auf einen ganzheitlichen Bildungsansatz und sieht sich als Alternative zum staatlichen Schulsystem.

Vor einhundert Jahren, im September 1919 gründete Rudolf Steiner die erste Waldorfschule in Stuttgart. Sein reformpädagogisches Projekt wurde zum Exportschlager. Doch Steiners Lehren sind umstritten. Manche halten den Begründer der Anthroposophie für ein Genie, andere für einen Esoteriker und Rassisten.

Wie viel Steiner steckt in der modernen Waldorfpädagogik? Warum ist sein Konzept heute für immer mehr Eltern attraktiv? Und was lernen die Schüler, wenn sie tanzen, basteln und gärtnern?

STAND