1931 Arthur Koestler über die Zeppelinfahrt in die Arktis

Eine Forschungsexpedition: 1931 startet die LZ 127 Richtung Nordpolarmeer. Mit dabei ist auch Arthur Koestler – der später mit dem Roman "Sonnenfinsternis" weltberühmt wurde. Vor seiner Schriftstellerkarriere war Arthur Koestler Journalist beim Berliner Ullstein Verlag und durfte die Arktis-Fahrt im Zeppelin begleiten - ebenso wie der russische Polarforscher Rudolf Samoilowitsch.

Hintergrund:

Nach der Weltumfahrung 1929 startet 1931 eine große Forschungsexpedition Richtung Nordpolarmeer - wieder mit der LZ 127. Mit diesen spektakulären Fahrten will Hugo Eckener die Leistungsfähigkeit der Luftschiffe unter Beweis stellen.

Das Interesse für Arktis ist damals groß. In die Zeit fällt auch Alfred Wegeners letzte Grönlandexpedition.

Mit an Bord der LZ 127 ist Arthur Koestler – der später als Schriftsteller weltberühmt werden sollte. Koestler berichtete später aus dem Spanischen Bürgerkrieg, wurde von den Nazis verfolgt und schrieb den berühmten Roman Sonnenfinsternis über die Kommunistischen Schauprozesse.

Doch in seinen jungen Jahren arbeitete Arthur Koestler als Journalist beim Berliner Ullstein Verlag und er hatte eben die Gelegenheit, die Arktis Fahrt der Graf Zeppelin zu begleiten. Als das Luftschiff am 30. Juli zurückkehrte, war Koestler somit einer der Gästen beim großen Empfang auf dem Tempelhofer Flughafen. Nach ihm hören wir wieder Hugo Eckener sowie den russischen Polarforscher Rudolf Samoilowitsch, der ebenfalls an Bord war.

Aufnahme: 30.7.1931

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