Biografie Christina Kubisch

geboren 1948, studierte Malerei, Musik und Elektronik in Hamburg, Graz, Zürich und Mailand. Auf Performances und Videokonzerte in den siebziger Jahren folgen seit Beginn der achtziger Jahre raumbezogene Klanginstallationen, Lichträume und Arbeiten im öffentlichen Raum. Für ihre Installationen benutzt sie häufig  selbst entwickelte  technische Verfahren, wie zum Beispiel die Übertragung von Klang durch elektromagnetische Induktion. Zahlreiche elektroakustischen Kompositionen und Radioproduktionen; seit 2003 erneut Live-Auftritte. Ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Stille begann als work in progress 1996. Christina Kubisch erhielt zahlreiche nationale und internationale Stipendien und Auszeichnungen, u.a. Preisträgerin des Kulturkreises im BDI (1988), Arbeitsstipendium Kunstfonds Bonn e.V. (1990), Arbeitsstipendium des Senats von Berlin (1995), Heidelberger Künstlerinnenpreis (1999), Carl Djerassi Honorary Fellowship, (USA 2000), Artist in Residence, IASPIS (Stockholm 2002), Ehrenpreis des Deutschen Klangkunstpreises (2008), DIVA residency Copenhagen (2009), SR Medienkunstpreis (2009). Gastprofessuren in Maastricht, Paris und Berlin. Seit 1994 Professorin für Audiovisuelle Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken.  Seit 1997 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Lebt in Hoppegarten bei Berlin.

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