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Karlsruhe Lilly Jank: Von der Bühne verbannt

Stolperstein in der Baumeisterstraße 11, Badisches Staatstheater Karlsruhe

Die jüdische Operettendarstellerin Lilly Jank wurde von allen beruflichen Möglichkeiten ausgeschlossen. Unter der Herrschaft des Nationalsozialismus erlebte sie zunächst ein Berufsverbot, dann Deportation.

Kurzbiografie:

Lilly Jank (*7. 5. 1907) begann ihre Gesangsausbildung in Weimar, studierte an der Karlsruher Theaterakademie. Sie wurde 1933 in der ersten großen Entlassungswelle zusammen mit sieben weiteren Ensemblemitgliedern mit einem Berufsverbot belegt.

1936 heiratete sie den jüdischen Arzt Dr. Viktor Wahl. Sie flüchteten nach Vichy. Im Juni 1944 wurde das Paar deportiert.

Lilly Jank starb im Konzentrationslager Ravensbrück. Die Spur ihres Mannes verlor sich in einer Außenstelle des KZ Buchenwald.