Jahresrückblick 2019

Bregenzer Festspiele (Foto: Pressestelle, Foto: Anja Köhler)

Jahresrückblick Die Höhepunkte im Kulturjahr 2019

Was waren die kulturellen Höhepunkte im Jahr 2019? Ein – natürlich streng subjektives – „Best of“ an Themen, Beiträgen und Hörstücken, die unseren Redakteuren besonders am Herzen liegen oder die von den SWR2 Hörer*innen und Nutzer*innen, häufig nachgefragt und aufgerufen wurden. 

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TV-Doku „Friedenskämpfer“: Doku über Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege im Kongo

Seit vielen Jahren unterstützt die Tübinger Missionsärztin Gisela Schneider den Kampf des Friedensnobelpreisträgers Denis Mukwege gegen sexualisierte Gewalt im Kongo. Die beiden verbindet eine jahrelange Freundschaft und der tiefe Glaube an Gott. Eine Fernsehdokumentation von SWR-Reporterin Susanne Babila geht jetzt der Frage nach, ob sich ein Jahr nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an Mukwege die Situation im Nordosten des Kongo verändert hat. Dazu hat Babila Gisela Schneider in den Kongo begleitet. Die Ergebnisse seien ernüchternd, so die Reporterin in SWR2.

Mukwege gelte als Held, als Idol und Vorbild im Kongo. Seit Beginn seiner Tätigkeit Anfang der 903 Jahre habe er etwa 50.000 Frauen behandelt. Wenn er irgendwo auftauche, werde geklatscht und gesungen. Die Menschen seien begeistert. „Das heißt, er vermittelt Mut, Hoffnung“ so Babila. Auch gelinge es, jetzt mehr Spendengelder zu sammeln.
Von einem Frieden, der den Menschen wirklich helfen könne, sei man jedoch weit entfernt. „Die Situation im Nordosten des Kongo ist wirklich dramatisch“, so Babila. In Süd-Kibu gebe es weiterhin Milizen, die die Dörfer terrorisierten, Menschen dazu zwängen, in Minen zu arbeiten oder Schutzgelder zu zahlen. Auch Vergewaltigungen seien unverändert verbreitet. Die Frauen würden die Lager und die gefährlichen Zonen kennen. Man frage sich, so Babila, warum in diesen Regionen nichts passiere.
Für die Dokumentation hat Babila auch in diesen Regionen gedreht. Das Drehteam sei von einer bewaffneten Eskorte geschützt worden und habe Schutzmaßnahmen gegen eine Ebola-Erkrankung treffen müssen. Vergewaltigten Frauen falle es schwer, über ihr Schicksal zu sprechen. Sie wollten jedoch, dass die Welt davon erfahre, was sie erleiden müssten.  mehr...

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