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SENDETERMIN Fr, 1.12.2006 | 8:30 Uhr | SWR2

SWR2 Wissen Pietro Aretino

Eine Feder wie ein Schwert

Aus der Reihe: Jongleure der Macht (2)
Von Joachim Meißner

Er kommt aus armen Verhältnissen und will ihnen entkommen. Bald erkennt er in seinem Schreibtalent die beste Möglichkeit dazu. Seine Skandalgedichte, pornografischen Satiren und beißende Gesellschaftskritik lassen Päpste, Könige und Bankiers erzittern. So sehr, dass ihn die Elite der Renaissance mit Geld beschwichtigen oder mit Hilfe gedungener Mörder für immer mundtot machen will. All das macht ihn bis heute zu einem verfemten Kopf der italienischen Renaissance.

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