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Die Haltung entsprach seinem Glauben, denn die Darbys waren Quäker seit Generationen, mehr dem sozialen Gemeinwohl verpflichtet als dem persönlichen Profitstreben.

SENDETERMIN Fr, 8.1.2016 | 8:30 Uhr | SWR2

SWR2 Wissen Stille Gegner - Quäker in der NS Zeit

Von Hans Rubinich

In den 1930er-Jahren spitzte sich in Deutschland die Lage zu für politisch Andersdenkende und für Menschen jüdischen Glaubens. Spätestens nach den Pogromen im November 1938 mussten Juden aus Deutschland fliehen, um ihr Leben zu retten. Bei ihrer Flucht half ihnen auch eine Gruppe von Menschen, die bisher kaum beleuchtet wurde: die Glaubensgemeinschaft der Quäker. Hans Rubinich hat über diese "Stillen Helfer" recherchiert und auch mit der Quäkerin Giesela Faust gesprochen. Die heute 95-Jährige hat hautnah miterlebt, wie es den Quäkern in den 30er- und 40er-Jahren gelang, Menschen zur Flucht aus Deutschland zu verhelfen.

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