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SENDETERMIN Di, 12.2.2019 | 8:30 Uhr | SWR2

SWR2 Wissen Millionenfacher Hungertod

Die Blockade Leningrads (1941 - 1944)

Von Gesine Dornblüth

872 Tage lang belagerte die Wehrmacht Leningrad, das heutige St. Petersburg. Eine Million Bewohner starben an Hunger, Kälte oder bei Bombenangriffen. Bei minus 40 Grad häuften sich die Leichen in den Straßen. Die Lebenden hatten keine Kraft mehr, die Toten zu bestatten. Die Blockade Leningrads war Teil der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten, um die angeblich "minderwertigen Völker" im Osten auszurotten. Der Plan misslang: Im Januar 1944 durchbrach die Rote Armee den Belagerungsring. Die Sowjetmacht ehrte Leningrad mit dem Titel "Heldenstadt" - und kaschierte damit eigene Versäumnisse. (Produktion 2011)

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