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SENDETERMIN Mo, 11.2.2008 | 8:30 Uhr | SWR2

SWR2 Wissen Green Computing

Was gegen den Stromhunger der Informationstechnik getan werden kann

Von Dirk Asendorpf

Schüler an einem Laptop

Schüler an einem Laptop

Zwischen 50 und 300 Watt verbraucht ein Computer, dazu kommen Bildschirm, Drucker, Modem, WLAN. Auch im scheinbar ausgeschalteten Zustand sind es noch ein paar Watt für den Standby-Betrieb. Für den Endnutzer weitgehend unsichtbar fließt zudem sehr viel Energie in Produktion, Vertrieb und Recycling all der technischen Geräte, in Bau und Betrieb der Datenleitungen, Serverparks und Funknetzwerke, ohne die es weder Internet, E-Mail noch Telefon gäbe.

Zusammengerechnet verbraucht die Informations- und Kommunikationstechnik über acht Prozent des Stroms in Deutschland. Weltweit erzeugt sie CO2-Emissionen in der Größenordnung des Flugverkehrs. Jetzt versucht sich die Computerbranche vom Energieverschwender-Image zu befreien: Mit der Entwicklung energieeffizienter Hardware, intelligenter Software und dem Einsatz von Strom aus erneuerbarer Quelle soll das Surfen grüner werden.

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