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SENDETERMIN Do, 24.1.2008 | 8:30 Uhr | SWR2

SWR2 Wissen Ikone der Subkultur

Herbert Huncke, der Pate der Beat-Literatur

Von Manfred Heinfeldner

Die Skyline von New York  1930

Die Skyline von New York 1930

Er war Stricher, Streuner, Taschendieb – und eine Ikone der New Yorker Subkultur. Herbert Huncke führte in den 1940er Jahren die angehenden Dichter der Beat-Literatur in das raue Straßenleben ein. Zu seinen Freunden zählten Jack Kerouac, Allen Ginsberg und William S. Burroughs; er selbst taucht in vielen Beat-Romanen als Figur auf.

Der Mann, der Zeit seines Lebens ein Junkie war, gilt als Anreger einer neuen, aufrüttelnden Literatur – und als derjenige, der den Begriff „Beat“ zum ersten Mal verwendete. Doch Huncke war auch selbst ein grandioser Geschichtenerzähler und schrieb auf Anregung seiner Freunde mehrere Bücher, unter anderem seine Autobiografie. Er starb 1996 im legendären Chelsea-Hotel in New York.

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