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SENDETERMIN So, 12.6.2005 | 8:30 Uhr | SWR2

SWR2 Wissen - Aula Arbeit an sich und der Welt

Das Konzept einer neuen Lebenskunst

Von Wilhelm Schmid

Die moderne Gesellschaft schleppt ein Heer von Arbeitslosen mit sich, und der Spruch "Arbeit für alle" ist eine Chimäre. Man sollte den Bürgern nicht versprechen, man könne die Arbeitslosigkeit aus der Welt schaffen.

Ergänzend zur Senkung der Rekordarbeitslosigkeit müssten endlich Wege ausgelotet werden, wie es sich als Bürger ohne die Erwerbsarbeit leben lässt. Zu entdecken sind Familienarbeit, Bürgerarbeit, überhaupt Arbeit an einem gelungenen Leben. Der Berliner Philosoph Wilhelm Schmidt beschreibt sein alternatives Konzept einer kreativen Lebensarbeit.

Wilhelm Schmid, Jahrgang 1953, studierte Geschichte und Philosophie in Tübingen, Berlin und Paris; 1991 promovierte er mit seiner Arbeit über Lebenskunst bei Foucault und habilitierte sich 1997 mit einer Grundlegung zu einer Philosophie der Lebenskunst. Seit 1998 arbeitet er als "philosophischer Seelsorger" in einem Spital in der Nähe von Zürich. Wilhelm Schmid lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt und als Gastdozent an der Staatlichen Universität Tiflis (Georgien).

Seine wichtigsten Buchpublikationen:

  • Mit sich selbst befreundet sein. Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst, Suhrkamp Verlag, Reihe Bibliothek der Lebenskunst, Frankfurt a. M.
    2004, 3. Auflage 2004.
  • Schönes Leben? Einführung in die Lebenskunst, Suhrkamp Verlag, Reihe
    Bibliothek der Lebenskunst, Frankfurt a. M. 2000, 6. Auflage 2004.
  • Philosophie der Lebenskunst, Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Frankfurt a. M. 1998, 9. Auflage 2003.
  • Kunst der Balance - 100 Facetten der Lebenskunst, Insel Taschenbuch,
    erscheint am 22.07.2005.

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