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SENDETERMIN Fr, 25.3.2005 | 8:30 Uhr | SWR2

SWR2vWissen - Aula Die Ikonologie des Todes

Aspekte einer neuen Bildlichkeit

Von Bernhard H. F. Taureck

Das Thema des Todes scheint in der modernen Philosophie keine große Bedeutung mehr zu haben, obgleich in der Antike und Neuzeit die Philosophie als ein Lernen des Sterbens begriffen wurde. Diese Vorstellung ist metaphorisch.

Sie lädt uns ein, den Tod nicht zu fürchten und zu ihm ein Verhältnis intersubjektiver Kommunikation zu finden. Es gilt, sich dieser traditionellen Auffassung wieder zu nähern, da sie zugleich den Weg ebnet für einen Todesbezug, der frei ist vom esoterischen Habitus. Der Braunschweiger Philosoph Bernhard H. F. Taureck erläutert Aspekte seiner kritischen Ikonologie.

Bernhard H.F. Taureck

Bernhard H.F. Taureck lehrt Philosophie an der Technischen Universität Braunschweig. Zuletzt erschienen von ihm: "Philosophieren: Sterben lernen?", Suhrkamp 2004.
Weitere Bücher:
-"Metaphern und Gleichnisse in der Philosophie- Versuch einer kritischen Ikonologie der Philosophie" (2004)
- "Machiavelli-ABC" (2002)
- "Lévinas zur Einführung" (2002)
- "Michel Foucault" (2001)
- "Nietzsche und der Faschismus"(2000).


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