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SENDETERMIN Mi, 31.7.2019 | 7:07 Uhr | SWR2

SWR Tagesgespräch mit Fabio De Masi (Linke) Deutschland ist Magnet für Schwarzgeld

Das geplante Gesetz gegen Geldwäsche sei nicht wirkungsvoll genug, bemängelt Linken-Fraktionsvize De Masi. Es fehle ein Immobilienregister; außerdem könnten Häuser weiter in cash gezahlt werden.

Linken-Fraktionsvize Fabio De Masi hält das neue Gesetz gegen Geldwäsche von Bundesfinanzminister Scholz für lückenhaft. Die Bekämpfung der Geldwäsche in Deutschland sei völlig unzureichend, sagte De Masi im SWR Tagesgespräch, vor allem im Immobilienbereich. Das liege unter anderem daran, dass es kein Immobilienregister gebe.

Deutschland sei ein Magnet für schmutziges Geld, man könne Geld relativ schnell und einfach waschen, was unter anderem daran liege, dass es wenig Transparenz über die wahren Eigentümer hinter Immobilientransaktionen gebe. Um das zu ändern, bräuchte es ein Immobilienregister. Außerdem sei es nicht nachvollziehbar, dass immer noch ganze Häuser bar bezahlt werden könnten.

Der finanzpolitische Sprecher der Linkspartei bemängelte darüber hinaus die mangelnde Zusammenarbeit von Bund- und Länderbehörden sowie ungeeignete Mitarbeiter beim Zoll und bei den Ländern. Man brauche "kriminalistische Spürnasen", es fehle an "hinreichend qualifiziertem Personal", so De Masi.

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Mi, 31.7.2019 | 7:07 Uhr

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