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SENDETERMIN Mi, 20.2.2019 | 7:07 Uhr | SWR2

SWR Tagesgespräch mit Dirk Wiese "In Beziehungen zu Russland „langer Atem“ gefragt"

Von der heutigen Rede zur Lage der Nation des russischen Präsidenten Putin erwartet der Russland-Koordinator der Bundesregierung keine entscheidenden Impulse.

Der Russland-Koordinator der Bundesregierung, Wiese (SPD), erwartet von der heutigen Rede des russischen Präsidenten Putin zur Lage der Nation keine entscheidenden Impulse für internationale Konfliktthemen. Mit Blick etwa auf die Kündigung des INF Vertrags oder die Ukraine-Krise sagte Wiese im Interview mit dem Südwestrundfunk: Man dürfe sich nicht entmutigen lassen, die Bundesregierung müsse hier einen "langen Atem mitbringen", um wieder Bewegung in die Gespräche zu bringen. Er sei zwar auch "gespannt" auf mögliche wirtschaftliche und soziale Reformankündigungen des russischen Präsidenten, so Wiese im SWR-Tagesgespräch.

Besonderes Augenmerk will der SPD-Politiker nach eigenen Angaben aber auf die außenpolitischen Passagen der Rede richten, vor allem zum INF-Vertrag. Vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen des russischen Außenministers Lawrow sagte der Russland-Koordinator der Bundesregierung, diese offenbarten den derzeitigen schlechten Zustand der europäisch-russischen Beziehungen. Lawrow hatte auf der Münchner Sicherheitskonferenz Europa einen geopolitischen Bedeutungsverlust bescheinigt und das "gesamteuropäische Haus" als Sanierungsfall bezeichnet. Dazu sagte Wiese, gerade, weil Russland sich immer als Teil Europas gesehen habe, zeigten Reden wie diejenige Lawrows, dass man an den Beziehungen "noch arbeiten muss".

Sendung vom

Mi, 20.2.2019 | 7:07 Uhr

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