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SENDETERMIN Mo, 3.9.2018 | 17:05 Uhr | SWR2

SWR2 Forum Sammeln oder spalten –

Bringt Sahra Wagenknecht die Linken in Bewegung?

Es diskutieren:
Julie Hamann, Programmbereich deutsch-französische Beziehungen bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Berlin
Albrecht von Lucke, Politikwissenschaftler, Redakteur Blätter für deutsche und internationale Politik, Berlin
Prof. Dr. Bernd Stegemann, #Aufstehen-Organisator, Dramaturg Berliner Ensemble und Professor für Theatergeschichte und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin
Gesprächsleitung: Claus Heinrich

Am 4. September wird die Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht ihre Sammlungsbewegung #Aufstehen offiziell vorstellen. Sie will damit linksorientierte Bürger zusammenführen, die von den etablierten Parteien enttäuscht sind.

Aber sie ist grundsätzlich auch für Mitglieder von SPD, Grünen und Linken offen. Die offiziellen Reaktionen der betroffenen Parteien sind reserviert bis ablehnend. Zumal unklar bleibt, ob #Aufstehen auch an Wahlen teilnehmen wird.

Dient die Initiative also nur der persönlichen Karriere von Sahra Wagenknecht, spaltet sie zusammen mit ihrem Mann Oskar Lafontaine erneut die deutsche Linke? Auf welche Erfahrungen in Frankreich und anderen Ländern kann eine linke politische Bewegung in Deutschland bauen?

7:45 min | Di, 4.9.2018 | 8:10 Uhr | SWR2 Journal am Morgen | SWR2

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Sahra Wagenknecht stellt linke Sammlungsbewegung "Aufstehen" vor

Wer soll hier aufstehen?

Bauer/Gaus

Sie verstehe die Zielrichtung einer linken Sammlungsbewegung nicht, erklärt die Korrespondentin der taz in Berlin, Bettina Gaus. SPD, Grüne und die Linke würden mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu Wahlen antreten und hätten nicht von ungefähr während der vergangenen Jahre erhebliche politische Differenzen deutlich markiert. Wie dies durch ein neues Bündnis gekittet werden könne, sei ihr schleierhaft. Spätestens an der Wahlurne müssten sich Bürgerinnen und Bürger wieder für eine der Parteien entscheiden. Zwar sei in Bezug auf die Frage, wie sich eine Hegemonie einer rechtspopulistischen politischen Kultur verhindern lasse, ein breites Bündnis erforderlich, die Unterscheidung von "Demokraten und Nicht-Demokraten". Dies aber habe mit einer dezidiert linken Politik zunächst gar nichts zu tun.

Sendung vom

Mo, 3.9.2018 | 17:05 Uhr

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"Diskursiver Kultstatus"

"Das SWR2 Forum hat sich einen diskursiven Kultstatus erarbeitet."
Prof. Dr. Jochen Hörisch, Universität Mannheim

"Gäbe es das SWR2 Forum nicht, es gehörte erfunden: als Format, in dem das gesprochene Wort dank kluger Fragen als Instrument des Denkens und Mitfühlens, des Suchens und gemeinsamen Entdeckens leuchtet."
Dr. Ulrike Draesner, Schriftstellerin, Berlin

"Das SWR2 Forum ist die mit Abstand beste Talksendung im deutschen Rundfunk."
Neue Osnabrücker Zeitung

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