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Bartholomäus Grill: Kolonialistischer Rassismus belastet auch die Raubkunst-Debatte

6:42 min | Mo, 4.3.2019 | 6:00 Uhr | SWR2 am Morgen | SWR2

"Wir Herrenmenschen" heißt das neue Buch des langjährigen Afrika-Korrespondenten der Wochenzeitung "Die Zeit" und des "Spiegel", Bartholomäus Grill. Nach wie vor hielten sich die Weißen für die klügeren und besseren Menschen, ein Erbe aus der Kolonialzeit, so Grill. Migranten würden nicht als Individuen wahrgenommen, sondern als "schwarze Masse". Auch in der Debatte um die Raubkunst wiederhole sich das Abspulen kolonialer Stereotypen. So wolle man im Berliner Humboldt-Forum koloniale Raubkunst vor allem präsentieren, um ein schönes Selbstbild zu zeichnen.

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