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Neu im Kino: Dokumentarfilm "Josef Urbach - Lost Art" Geraubte Kunst, geraubtes Leben

Interview mit Tilman Urbach

6:21 min | Do, 29.11.2018 | 6:00 Uhr | SWR2 am Morgen | SWR2

Vor 20 Jahren wurden die Washingtoner Prinzipien verabschiedet, die faire und gerechte Lösungen für die Opfer des NS-Kunstraubs forderten. Von diesem dunkelsten Kapitel der Kunstgeschichte handelt der Dokumentarfilm "Josef Urbach – Lost Art" gedreht vom Großneffen des Malers Josef Urbach, dessen Werke von den Nazis als "entartete Kunst" gebrandmarkt wurden. Der Wahrheits- und Bilderfindung stehe heute "eine ganze Menge im Weg", sagt Filmemacher Tilman Urbach. "Vieles ist von der Zeit verschüttet und es war auch zuerst naiv von mir zu glauben, dass die Familien der enteigneten jüdischen Kunstsammler schon alles aufarbeiten konnten". Mehr Transparenz sein in der jetzigen Situation die entscheidende Forderung. Von politischer Seite wisse man, wo geraubte Kunstwerke in deutschen Museen sind. "Solche Dinge gehören aufgearbeitet", sagt Tilman Urbach.

Im Programm

Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonia concertante Es-Dur KV 364
Frank Peter Zimmermann (Violine)
Antoine Tamestit (Viola)
Kammerorchester des Symphonieorchesters des BR
Leitung: Radoslaw Szulc
Thomas Tallis:
"Suscipe quaeso Domine - Si enim iniquitates"
The Gesualdo Six
Leitung: Owein Park
Bernhard Henrik Crusell:
Concertino B-Dur
Karen Geoghegan (Fagott)
BBC Philharmonic
Leitung: Gianandrea Noseda
Johannes Brahms:
6 Klavierstücke op. 118
Lars Vogt (Klavier)
Miklós Rózsa:
Violinkonzert op. 24
Robert McDuffie (Violine)
Atlanta Symphony Orchestra
Leitung: Yoel Levi

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