SWR2 Wissen: Aula Mehr Pluralität

Wie sich die Ökonomie verändern muss

Von Till van Treeck

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Den meisten Studenten der Wirtschaftswissenschaften gefällt nicht, wie ihre Professoren wirtschaftliche Zusammenhänge vermitteln, nämlich sehr einseitig: Es geht um den rationalen Menschen, um vollkommene Märkte, um mathematische Modelle, um Wachstum und Neoklassizismus. Selten werden diese ausgetretenen Pfade verlassen und auf eine neue Pluralität gesetzt. Till van Treeck, Professor für Sozialökonomie an der Universität Duisburg-Essen zeigt, warum diese Neuorientierung notwendig ist.

Till van Treeck lehrt Sozialökonomie an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Makroökonomische Theorie, Einkommensverteilung aus makroökonomischer Perspektive, Deutsche und europäische Wirtschaftspolitik, Ökonomische Bildung. Er ist außerdem Geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) und Redakteur der Fachzeitschrift European Journal of Economics and Economic Policies (EJEEP).

Buch:
Bofinger, P., Horn, G., Schmid, K., van Treeck, T. (Hrsg.): Thomas Piketty und die Verteilungsfrage - Analysen, Bewertungen und wirtschaftspolitische Implikationen für Deutschland. SE Publishing. 2015.

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