SWR2 Feature Magier der digitalen Welt

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Wer bezahlt die Hackerszene?

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Politisch präsentieren sich Hacker gerne autoritätskritisch. Die Hackerbewegung gilt spätestens seit WikiLeaks und Edward Snowden als Ikone des Widerstands gegen Datenkraken und Überwachungsstaat.

Was allerdings nicht zu diesem schillernden Bild passt, ist ihre Finanzierung. Viele "Hackaktivisten" lassen sich ihre Arbeit gerade von denen bezahlen, die sie vorgeblich bekämpfen: vom Militär und Regierungen.

Recherchen in der Szene, unter anderem in Leipzig, Berlin, New York und auf der Ostseeinsel Bornholm, ergeben ein ebenso lebendiges wie widersprüchliches Bild.

Hackerszene

Portrait des Hackers und Gründers von "Noisebridge" Mitch Altman (Foto: SWR, Privat - Tillmann Heier)
Mitch Altman gründete mit Mitstreitern 2008 in Chicago den Hackerclub Noisebridge. „Gute "Hacker“ sind für Ihn vom Gemeinwohl angetriebene, idealistische Forscher und Erfinder. Privat - Tillmann Heier Bild in Detailansicht öffnen
Frank Rieger ist Sprecher des Chaos Computer Clubs. Autorin Anna Loll interviewte ihn auf Chaos Communication Congress im Dezember 2018 in Leipzig. Privat - Tillmann Heier Bild in Detailansicht öffnen
Andy Müller-Maguhn, ein Mitgründer des Chaos Computer Clubs und Vorstand der Wau-Holland-Stiftung spricht über Ideale der Hackerszene, wie Informationsfreiheit, das Menschenrecht auf weltweite ungehinderte Kommunikation. Privat - Tillmann Heier Bild in Detailansicht öffnen
Auf dem Treffen des Chaos Computer Clubs 2018 häkelt ein dreiköpfiges Monster einen endlos langen Faden, der die Menschen auf diesem Kongress verbinden soll. Privat - Anna Loll Bild in Detailansicht öffnen
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