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Von Anne Demmer

Die Ermordung des haitianischer Präsidenten Jovenel Moise wirft ein schrilles Licht auf die ohnehin prekären Zustände auf der Karibikinsel. Über zwei Dutzend Ausländer, zumeist Kolumbianer, wurden festgenommen. Die Hintergründe bleiben vorerst unklar. Aber das ist auch nicht ungewöhnlich für ein Land, in dem brennende Barrikaden, Entführungen und die Gewalt von konkurrierenden Gangs den Alltag prägen. Die politische Lähmung verschärft die Krisen in dem gepeinigten Land, das vor 10 Jahren von einem furchtbaren Erdbeben heimgesucht wurde und nun besonders unter der Corona-Krise leidet.

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