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Die neue Achtsamkeitswelle in der Psychotherapie

Von Ulfried Geuter

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
8:30 Uhr
Sender
SWR2

"Er isst, wenn er isst, er geht, wenn er geht, und er schläft, wenn er schläft" - das soll ein Zen-Meister einem Schüler auf die Frage geantwortet haben, woran man einen Erleuchteten erkenne. Der Erleuchtete ist diesem Aphorismus zufolge jemand, der sich aufmerksam der Gegenwart zuwendet. In der buddhistischen Philosophie ist wache Aufmerksamkeit ein hohes Gut, das heute auch unter dem Markenzeichen Mindfulness in der Psychotherapie wieder eine Rolle spielt. Statt Verhalten zu ändern heißt die neue Philosophie: sich selbst annehmen, akzeptieren, was ist, loslassen. Der Psychotherapeut Ulfried Geuter zeigt, ob dieser Ansatz hilfreich ist.

Ulfried Geuter (geb. 1950) ist Dipl. Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker und Körperpsychotherapeut. Er studierte Psychologie, Philosophie und Germanistik in Bonn, Promotion und Habilitation erfolgte an der Freien Universität Berlin. Nach seiner Tätigkeit in Lehre und Forschung arbeitete Ulfried Geuter als freier Wissenschaftsjournalist und als Psychotherapeut in eigener Praxis. 1996 und 1998 war er Gastprofessor und Lehrbeauftragter für Körperzentrierte Psychotherapie an der Universität Innsbruck; 2000-2002 Dozent bei den Lindauer Psychotherapiewochen; seit 2000 ist er Lehrtherapeut und Dozent in der Weiterbildung zum Psychotherapeuten am Institut für Psychologische Psychotherapie Berlin und am Institut für Psychotherapie in Potsdam. 2005 & 2006 Lehrbeauftragter für Körperpsychotherapie an der Universität Marburg, 2010 Ernennung zum a. pl. Professor an der Universität Marburg.

Jüngste Buchveröffentlichung:
– Körperpsychotherapie. Grundriss einer Theorie für die klinische Praxis. Springer-Verlag. 2015.

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