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im Gespräch mit Holger Gohla

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
17:05 Uhr
Sender
SWR2

Er zählt zu den bekanntesten deutschen Hirnforschern. Praktisch befasst sich Gerald Hüther in verschiedenen Initiativen und Projekten mit neurobiologischer Präventionsforschung. Heute plädiert der Göttinger Wissenschaftler für "mehr Hirn". Darunter versteht er vor allem die Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten. Überhaupt lerne der Mensch am besten, wenn er mit Leidenschaft bei einer Sache sei und etwas unter die Haut gehe. Er plädiert jedoch nicht dafür, unsere Gehirne noch mehr anzustrengen, sondern besser als bisher zusammenzuwirken. Wenn nur zwei Menschen ihr Wissen und ihre Erfahrungen austauschen, verfügt jeder von ihnen über doppelt so viel Hirn. Wirkliche Potentialentfaltung ist also nur in der Gemeinschaft mit anderen möglich. Kein Wunder, dass Hüther sich auch für eine veränderte Lernkultur an deutschen Schulen einsetzt.

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