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Margrit Schiller - eine Biografie mit Brüchen
Von Margot Overath

Als Margrit Schiller Anfang der 70er-Jahre in Heidelberg Psychologie studierte, war die heftig geführte Auseinandersetzung zwischen der Unileitung und dem Sozialistischen Patientenkollektiv SPK in vollem Gang. Dessen Leitmotiv "Aus der Krankheit eine Waffe machen" hatte die RAF-Gründer um Ulrike Meinhof nach Heidelberg geführt und Margrit Schiller in die Illegalität. Bald wurde sie verhaftet und saß sieben Jahre im Gefängnis, davon ein Jahr in verschärfter Einzelhaft. Nach ihrer Freilassung floh sie nach Kuba, später nach Uruguay. Nach 18 Jahren Exil ging sie noch einmal weg, mit ihren beiden in Kuba geborenen Kindern zurück nach Deutschland.

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