Ein Mann liegt auf dem Sofa und schaut Fernsehen (Foto: Getty Images, Thinkstock -)

SWR2 Wissen: Aula Macht Geld faul?

Das bedingungslose Grundeinkommen

Von Philip Kovce

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Es klingt utopisch: Jeder Bürger erhält regelmäßig einen fixen Betrag, eine Art Rente, und zwar ohne Gegenleistung. Diese Idee, die bereits 1516 Thomas Morus im Roman "Utopia" propagierte, scheint immer mehr Anhänger zu finden: Ökonomieprofessoren halten sie für gut in einer Zeit, in der langsam aber sicher die Arbeit auszugehen scheint; Philosophen meinen, ein existenzsicherndes Grundeinkommen könnte die Freiheit der Menschen entscheidend vergrößern. Am 5. Juni 2016 stimmt die Schweiz darüber ab, ob das bedingungslose Grundeinkommen als Leitgedanke in die Verfassung geschrieben wird. Der Autor und studierte Wirtschaftswissenschaftler Philip Kovce analysiert Sinn und Unsinn dieser Idee.

Philip Kovce, geb. 1986, forscht am Basler Philosophicum sowie am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Philosophie der Universität Witten/Herdecke. Er gehört dem Think Tank 30 des Club of Rome an und schreibt regelmäßig für Presse und Rundfunk.

Bücher (Auswahl):
- (2016): Von Bologna nach Berlin und wieder zurück. Über die Verfassung der Universität. Eine Bildungsreise. Marburg: Metropolis.
- (2015, mit Daniel Häni): Was fehlt, wenn alles da ist? Warum das bedingungslose Grundeinkommen die richtigen Fragen stellt. Zürich: orell füssli.
- (2015): Der freie Fall des Menschen ist der Einzelfall. Aphorismen. Basel: Futurum.

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