SWR2 Musikpassagen Irans Rockszene

Strategien zwischen Provokation, Konformismus und Exil
Von Arian Fariborz

Über drei Jahrzehnte nach der Islamischen Revolution ist Musik im Iran noch immer ein gefährliches Vergnügen. Westliche Rock- und Popmusik oder Solo-Gesänge von Frauen sind nach wie vor ein rotes Tuch für Irans religiöse Tugendwächter. Doch seit dem Ende der kulturpolitischen Eiszeit unter Ayatollah Khomeini ist in der Islamischen Republik vieles in Bewegung geraten. Allen Widrigkeiten zum Trotz konnten sich im post-revolutionären Iran Ende der 1990er-Jahre viele unerschrockene Rockmusiker neue Spielräume erkämpfen. (Produktion 2016)

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