SWR2 Matinee | 50 Jahre Mondlandung Aber Sichel! Der Mond

Sonntagsfeuilleton mit Manuela Reichart

Nachthimmel mit Mond (Foto: SWR, Imago - imago/Frank Sorge)
Frau, Mann oder Hase - was können Sie in der uns zugewandten Seite des Mondes erkennen? Imago - imago/Frank Sorge

Seit eh und je beflügelt er die Fantasie der Menschen, mehr noch als die Sonne ist er mit Mythen, Vorstellungen und Legenden assoziiert.
Der – oder „die Mond“, denn selbst das Geschlecht unseres Schwesterplaneten ist nicht eindeutig, war schon immer ein Sehnsuchtsort, einen den man gerne von der Ferne bewunderte, den man aber auch gerne bereisen wollte.

Mondreiseerzählungen, die Landschaften und die Bewohner die es dort oben vielleicht geben könnte – von Mann, Frau, Hase bis zu Fledermausmenschen – und nicht zuletzt die uns nie zugewandte, geheimnisvolle „dunkle Seite“ des Mondes, waren schon immer Grund für Spekulationen und Anlass für zahllose Künstler den Mond für die Menschen auf der Erde in Bildern, Erzählungen und Filmen „greifbar“ zu machen.

Die Faszination für den Mond nahm allerdings nicht ab, nachdem es der Mensch tatsächlich geschafft hatte zu ihm zu fliegen und ihn sogar zu betreten. Noch immer werden dem Mond verschiedenste Einflüsse auf Natur und Mensch zugeschrieben, noch immer wird er in Gedichten und Liedern besungen und noch immer träumen Menschen davon zu ihm zu fliegen.
Und wer weiß, vielleicht ist es eines Tages sogar möglich auf dem Mond zu wohnen -glücklich ist da, wer sich jetzt schon ein Grundstück auf dem Mond kauft.

Um seine Faszination auf den Menschen, um Mythen und Geschichten rund um den Mond soll es in dieser Matinee gehen.

Gesprächspartner sind der Kulturwissenschaftler und Autor Bernd Brunner, der Planetengeologe Ulrich Köhler vom DLR-Institut für Planetenforschung und der Filmwissenschaftler und Fritz Lang-Biograf Norbert Grob.

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