SWR Tagesgespräch mit Svenja Schulze "Muss Anreiz geben, weniger CO2 auszustoßen"

Bundesumweltministerin Schulze (SPD) hält trotz Kritik an der Idee der CO2-Steuer fest. Diese sei auch mit der jetzigen Regierung umzusetzen.

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hält vor dem Petersberger Klimadialog trotz Kritik aus der Union an der Idee der CO2-Steuer fest. Im SWR Tagesgespräch sagte Schulze, alle Vorschläge zum Klimaschutz seien willkommen. Sie selbst habe aber bereits mit dem Klimaschutzgesetz und der CO2-Bepreisung Vorschläge auf den Tisch gelegt, die auch mit der jetzigen Koalition umgesetzt werden könnten. Schulze betonte: "Ich glaube, dass wir das auch mit dieser Regierung hinbekommen".

Im SWR sagte Schulze, derzeit arbeite sie mit drei Forschungsinstituten an der Idee der CO2-Bepreisung. Vorbild für eine solche Abgabe könne z.B. die Schweiz sein. Jetzt müsse aber erst einmal genauer gesagt werden, was unter einer CO2-Steuer zu verstehen sei. Ihr gehe es darum, dass es sich lohnen müsse, Autos anzuschaffen, die weniger CO2 ausstoßen, oder Gebäude zu dämmen. Wenn dies deutlicher werde, dann werde die Idee auch mehr Befürworter finden. Auch in der Industrie gebe es viele, die mitmachen würden.

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