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Neue Musik SWR JetztMusik

SWR JetztMusik ist eine der traditionsreichsten Konzertreihen in Deutschland. Sie existiert bereits seit mehr als 40 Jahren. Die künstlerische Leitung wird von der Redaktion Neue Musik des SWR in Baden-Baden wahrgenommen. Die SWR JetztMusik-Konzertreihe will dem aktuellen Musikleben wichtige Impulse vermitteln und sucht vor Ort den direkten und lebendigen Kontakt mit den Hörern.

Ars Nova Rottenburg 2006

SWR JetztMusik: Neue Klangwelten

Die Konzertreihe ist somit eine der wesentlichen Aktivitäten des Südwestrundfunks, die dem öffentlich-rechtlichen Programmauftrag Rechnung trägt.

SWR JetztMusik-Konzerte finden in erster Linie an verschiedenen Orten im Sendegebiet des Südwestrundfunks und in Stuttgart statt. Sie werden mit verschiedenen Veranstaltern vor Ort, dem Festival Eclat und den hauseigenen Klangkörpern, dem SWR Symphonie-Orchester und dem SWR Vokalensemble Stuttgart, organisiert. In der Reihe gastieren aber auch internationale Solisten und Ensembles der Neuen Musik. Medien- und gattungsübergreifende Elemente werden dabei ebenso berücksichtigt: So gehört der Dialog mit Film, Theater, Performance, Literatur oder Bildender Kunst zu einem selbstverständlichen Bestandteil der künstlerischen Konzeption.

Alle Konzerte der SWR JetztMusik-Reihe werden jeweils am Mittwochabend um 23.03 Uhr in SWR2 JetztMusik und im SWR2 Abendkonzert gesendet und kommentiert.

So 12. Mai 2019, 17 Uhr

Edenkoben, Herrenhaus

Armida Quartett

Marko Nikodijevic
Tiefenrausch (2016)

Frangis Ali-Sade
MUGAM SAYAGI (1993)

Béla Bartók
Quartett Nr. 5


Fr 31. Mai 2019, 20 Uhr

Rottweil, Kunststiftung Erich Hauser

Ensemble SurPlus

Saskia Bladt
Rosinante-Variationen

Claus-Steffen Mahnkopf
Polyptychon. Hommage à George Steiner

Brice Pauset
Kapital-Variationen

Wolfram Schurig
variations automatiques

Aus der Einladung an die beauftragten KomponistInnen, den für sie wichtigen geschichtlichen oder überzeitlichen Aspekten des Phänomens musikalischer Variation nachzuspüren, entstanden Werke mit verschiedenartigsten Anknüpfungspunkten in der Musik der Vergangenheit und Gegenwart, aber auch in Literatur, Philosophie und Sozialgeschichte. Dabei bestimmt jede Komposition zugleich das Ensemble von drei Bläsern, drei Streichern und Klavier in seiner Struktur auf überraschende Weise neu – als Kollektiv, als Verschränkung von Teilensembles, als Gruppe von Individuen oder als Protagonisten auf einer imaginären musiktheatralischen Bühne.

Sa 8. Juni 2019, 16 UHR

Stuttgart, Theaterhaus

15 Uhr Konzerteinführung

SWR JETZTMUSIK

SOLO UND SALTO – KAMMERKONZERT

RICHARD AYRES
No. 49 (Context Studies)
für Blechbläserquintett und Soundtrack (UA) (2019)
Kompositionsauftrag des SWR

VITO ZURAJ
Interfret
für Gitarre (2017)

VITO ZURAJ
Etouffée
für präpariertes Klavier (2016)

MÁRTON ILLÉS
Tárgyak I-IV (Objekte) I – IV
für Klavier

MÁRTON ILLÉS
Psychogramm IV
für Violoncello solo (UA) (2019)
Kompositionsauftrag des SWR

Ensemble Schwerpunkt
Séverine Ballon, Violoncello
Klara Tomljanovic, Gitarre
Martin Klett, Klavier


Sa, 8. Juni 2019, 20 Uhr

Stuttgart, Theaterhaus

19 Uhr Konzerteinführung

SWR JETZTMUSIK

SOLO UND SALTO - ORCHESTERKONZERT

MÁRTON ILLÉS
Rajzok II
für Klavier und großes Orchester (2011)

JAY SCHWARTZ
Tonus - Music for Orchestra VI
für Orchester (UA) (2019)
Kompositionsauftrag des SWR

HANS WERNER HENZE
Heliogabalus imperator
Allegoria per musica (1972)

SWR Symphonie-Orchester
Márton Illés, Klavier
Pablo Rus Broseta, Dirigent

Ein Orchesterkonzert kann beides sein: Solo und Kollektiv. Der Solist reiht sich ins Kollektiv ein oder die Gemeinschaft tritt solistisch auf. Beide Aspekte realisieren sich im SWR JetztMusik-Konzert. Dabei wird der solistische Auftritt in Márton Illés‘ Klavierkonzert zu einem Hochseilakt und einer pianistischen Tour de Force sondergleichen. Dagegen geht es in Jay Schwartz‘ neuem Orchesterstück um ein Klangbild in einem ausdifferenzierten Kollektiv. Und Hans Werner Henzes allegorische Darstellung des Heliogabal, dem vielleicht extravagantesten aller römischen Kaiser, wird zum konzertierenden Auftritt der orchestralen Solisten, mit der das imperiale Kollektiv überwunden zu sein scheint.

KONZERTKARTEN: SWR CLASSIC SERVICE 07221 300100


Sa 16. November 2019, 19 Uhr

32. Tag für Neue Musik, Rottenburg am Neckar

Rottenburg, Zehntscheuer

Porträt Gordon Kampe

Ensemble LUX:NM
Sängerin (N.N.)

Gordon Kampe
Füchse/Messer
Dark-Lux-Suite
knapp
„La Cantata per non cantata“
3 Schreker-Lieder (Arrangements)
3 Schlager (Arrangements)

Gordon Kampe – Jahrgang 1976 – ist ein Komponist, der sich einiges vom Ruhrpott-Humor bewahrt hat: „mit Schmackes“, „immer feste druff“ oder „volle Möhre“ lauten einige seiner Spielanweisungen. Hinter solch humoristischem Umgang mit seinen Interpreten verbirgt sich aber auch eine barocke Fantasie. Und üppig geht es in seiner Musik durchaus zu. Zur Üppigkeit hat Gordon Kampe auch eine musikhistorische Beziehung, ist er doch ein großer Bewunderer meisterhafter Instrumentationskünstler wie Franz Schreker. Promoviert hat er über Märchenopern und lehrt heute als Kompositionsprofessor an der Musikhochschule in Hamburg. Und fast nichts ist ihm in der Musik fremd – selbst dem Schlager erweist er liebvolle Aufmerksamkeit.

Im Programm

Kristian Nyquist (Cembalo)
Panos lliopoulos (Live-Elektronik)
Iannis Xenakis:
"Naama"
Roderik de Man:
"chordis canam" für Cembalo und Zuspielband
Violeta Dinescu:
Neues Werk für Cembalo und Live-Elektronik
David Little:
"Harpsi-kord" für Cembalo und Zuspielband
John Palmer:
"Vision" für Cembalo und Elektronik
Panos Iliopolous:
Neues Werk für Cembalo und Elektronik
(Konzert vom 17. Mai 2019 in der Galerie "zeitraumexit" in Mannheim)

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