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Musikerausbildung in Baden-Württemberg Die Zukunft der Musikhochschulen

Seit Sommer 2013 wird in Baden-Württemberg über die Zukunft der Musikhochschulen gestritten. Als Reaktion auf einen kritischen Bericht des baden-württembergischen Rechnungshofs vom 15. Juli 2013 zu den Musikhochschulen im Land plante die grüne Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, die fünf Musikhochschulen in Baden-Württemberg umzustrukturieren. Nur die Musikhochschulen von Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg sollten als Vollhochschulen erhalten bleiben, während es in Trossingen und Mannheim nur noch Spezialangebote geben sollte.

Doch die Hochschulen in Mannheim und Trossingen liefen Sturm gegen die Pläne, und selbst Politiker aus den eigenen Reihen der Grünen und der SPD lehnten sie ab. Schließlich meldete sich sogar Ministerpräsident Kretschmann persönlich zu Wort: Keine Musikhochschule solle abgeschafft werden - alles sei neu zu diskutieren.

Das will Wissenschaftsministerin Theresia Bauer nun tun, und zwar auf so genannten "Zukunftskonferenzen", auf denen über die Zukunft der Musikhochschulen öffentlich gesprochen werden soll. Die erste fand am Samstag, den 15. Februar in Mannheim statt. Thema: "Das Musikstudium im Kontext der beruflichen Perspektiven".

Im Programm

Johann Sebastian Bach:
Präludium und Fuge G-Dur BWV 541
Martina Mailänder (Orgel)
Jan Dismas Zelenka:
"Confitebor tibi"
Accademia Barocca Luvernensis
Leitung: Javier Ulises Illán
Nicolas Bruhns:
Präludium e-Moll
Karsten Lüdtke (Orgel)
Wolfram Buchenberg:
"Splendor materne glorie"
Cantabile Regensburg
Leitung: Matthias Beckert
Heinrich Scheidemann:
"Mensch willst du leben seliglich"
Hilger Kespohl (Orgel)
Philipp Friedrich Böddecker:
Magnificat
Knut Schoch (Tenor)
I Sonatori
Max Reger:
Präludium und Fuge F-Dur op. 85 Nr. 3
Gerhard Weinberger (Orgel)

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