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Heidelberger Streichquartettfest | 25.-28.1.2018 Komponist Miroslv Srnka im Fokus

Das diesjährige Heidelberger Streichquartettfest stellt den zeitgenössischen Komponisten Miroslv Srnka ins Zentrum. Eine weitere Besonderheit: Der Streichquartett-Wettbewerb der Irene Steels-Wilsing Stiftung findet zum ersten Mal im Rahmen des Festivals statt.

Miroslv Srnka im Gespräch bei SWR2


Der tschechische Komponist Miroslv Srnka ist Co-Kurator des Streichquartettfests und hat damit Werke aufs Programm gesetzt, die für ihn eine besondere Bedeutung haben: unter anderem von Maurice Ravel, Claude Debussy, Leoš Janáček, György Ligeti, Antonín Dvořák und Philip Glass.

Von Srnkas eigenen Werken ist „Engrams“ zu hören, außerdem kommt sein neues Streichquartett „Future Family“ beim Eröffnungskonzert zur deutschen Erstaufführung. Zum Festivalprogramm gehören neben Konzerten und Künstlergesprächen auch Workshops, von denen Srnka einen leiten wird.

Einen weiteren Schwerpunkt des Festivals bilden Streichquartetten von Mozart. Zu Gast sind erneut fünf internationale Ensembles, diesmal das deutsche Asasello Quartett, das britische Castilian String Quartet, das französische Quatuor Diotima, das tschechische Zemlinsky Quartett sowie erstmals Brooklyn Rider aus den USA.

Zum ersten Mal mit Streichquartett-Wettbewerb

Programmtipp: SWR2 Cluster sendet am 29.1. ab 15.05 Uhr einen Bericht über den Streichquartett-Wettbewerb.

Den Auftakt des Streichquartettfests macht der Wettbewerb der Irene Steels-Wilsing Stiftung, der zum ersten Mal im Rahmen des Festivals stattfindet. Acht Nachwuchsquartette aus Europa treten an, um ihr Können zu beweisen. Insgesamt werden Preisgelder über 23.000 Euro vergeben. Die ersten Preisträger werden in der Langen Nacht des Streichquartetts am 27. Januar vorgestellt und erhalten eine Einladung zum Streichquartettfest 2019.

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