Bitte warten...

Popinstitut Kirchenmusik in Heidelberg gegründet Spiel Hallelujah!

Ein neuer Studiengang in Heidelberg schließt mit dem Abschluss "Master of Music - Popularkirchenmusik" ab. Er richtet sich an Menschen, welche "die Szene der christlichen Popularmusik mitgestalten" möchten.

 Blaeserfestkonzert von Posaunenchoeren aus ganz Deutschland zum Kirchentag 2017 in Leipzig

Zum Studiengang gehört auch das Fach "Band- und Ensemblepraxis/Bandcoaching". Wird der Posaunenchor dann bald zur kirchlichen Populärkultur?

Die Hochschule für Kirchenmusik der badischen Landeskirche in Heidelberg hat zusammen mit der Popakademie Baden-Württemberg das neue "Popinstitut Kirchenmusik" gegründet. Das Institut biete einen viersemestrigen Masterstudiengang Popularkirchenmusik an, teilte die badische Landeskirche am Mittwoch, 28. November, in Karlsruhe mit. Bewerbungen für den Studiengang-Start im Herbst 2019 seien jetzt möglich.

Der Unterricht beispielsweise in den Hauptfächern Keys, Gitarre oder Vocals, im Bandcoaching oder in Musikproduktion finde an der Popakademie in Mannheim statt. Andere Fächer wie Popchorleitung, Theologische Grundlagen oder die Gemeindebegleitung an Piano und Orgel lägen in der Verantwortung der Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik.

Bald gibt es einen ersten Kirchenpopmusikprofessor

Voraussetzung für das Studium ist ein Bachelor in Popular,- Jazz-, Kirchen- oder Schulmusik. Nach dem Abschluss können sich die Studierenden deutschlandweit auf hauptberufliche Kirchenmusikstellen mit dem Schwerpunkt Popularmusik bewerben. Geplant sei, zum Start des ersten Studienjahrgangs eine eigene Pop-Professur an der Hochschule für Kirchenmusik zu besetzen.

Mehr zum Thema im WWW:

Im Programm

Johann Sebastian Bach:
"Jauchzet Gott in allen Landen" BWV 51
Natalie Dessay (Sopran)
Le Concert d'Astrée
Leitung: Emmanuelle Haïm
Arnold Schönberg:
"Pelleas und Melisande" op. 5
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Leitung: Josep Pons
Joseph Haydn:
Sonate As-Dur Hob. XVI/43
Marc-André Hamelin (Klavier)
Hans Pfitzner:
Sinfonie C-Dur op. 46
Bamberger Symphoniker
Leitung: Werner Andreas Albert
Ludwig van Beethoven:
Musik zu Friedrich Dunckers Drama Leonore Prohaska
Bodil Arnesen (Sopran)
Helga Lehner (Sprecherin)
Konstantin Restle (Glasharmonika)
Renate Erxleben (Harfe)
Rundfunk-Chor
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Karl Anton Rickenbacher