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Talentförderung Siemens startet neuen Wettbewerb für Nachwuchsdirigenten

Seit 1987 gibt es das Kulturförderprogramm „Siemens Arts Program“, das Kooperationsprojekte entwickelt, um zeitgenössischen Kunstformen neue Impulse zu geben. Ab sofort erhält der Dirigiernachwuchs solche Impulse.

 Jonathon Heyward

Er hatte sie schon, die prestigeträchtige Position des Hallé Assistant Conductor, die dem besten Nachwuchsdirigiertalent winkt: der amerikanische Dirigent Jonathon Heyward

Das Siemens Arts Program und das britische Hallé Orchester aus Manchester veranstalten erstmals einen globalen Dirigentenwettbewerb. Das Finale des Wettbewerbs mit dem Namen „Siemens Hallé International Conductors Competition“ (SHCC) soll im Februar 2020 in Manchester stattfinden. Der Wettbewerb ist mit 20.000 Pfund (ca. 22.500 Euro) dotiert, und der Gewinn wird mit einem Zwei-Jahres-Engagement als „Assistant Conductor“ beim Hallé Orchester gewürdigt, wie die Siemens AG am Dienstag, 17. Juni, mitteilte.

Siemens unterstützt Hallé Orchester bereits seit 20 Jahren

John Summers, Geschäftsführer des Hallé Orchesters, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Siemens, „um dieses Projekt einem globalen Publikum näher zu bringen und die besten musikalischen Talente in Manchester zu fördern.“ Das Orchester und Siemens verbindet bereits eine 20-jährige Partnerschaft bzw. eine Förderung. Im SHCC sieht Siemens exemplarisch die „innovative Zusammenführung von Technologie, Kunst und sozialem Engagement“, die nun auf eine internationale Ebene gehoben werde.

Für den Wettbewerb wurde eine siebenköpfige Jury berufen. Dazu gehören unter anderem Carola Reul (Geschäftsführerin Junge Deutsche Philharmonie), Julia Albrecht (Leiterin Künstlervermittlung Konzertdirektion Schmid) und Arna Kristín Einarsdóttir (Geschäftsführerin Island Symphony Orchestra). Bewerbungen aus der ganzen Welt können ab sofort bis 1. Juli 2019 eingereicht werden.

Im Programm

SWR Vokalensemble
Séverine Ballon (Violoncello)
Leitung: Marcus Creed
Maija Einfelde:
"Three Poems by Fricis Barda"
Rytis Mažulis:
"Canon solus" für Chor
Peteris Vasks:
"Litene", Ballade für 12-stimmigen gemischten Chor
Andris Dzenitis:
"Four Madrigals by E. E. Cummings" für 8 Stimmen
Justé Janulyté:
"Plonge" für Violoncello und 12 Stimmen
Arvo Pärt:
"Dopo la Vittoria", piccolo cantata per coro
(Zeitversetzte Liveübertragung aus der Abtei Maria Laach)anschließend:
Heidelberger Frühling
Sarah Christian (Violine)
Maximilian Hornung (Violoncello)
Fabian Müller (Klavier)
Franz Schubert:
Klaviertrio Es-Dur op. 100
(Konzert vom 17. März in der Neuen Aula der Universität Heidelberg)

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