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Francois-Xavier Roth erhält höchste französische Auszeichnung Ritter am Dirigentenpult

Mit der Aufnahme in die französische Ehrenlegion sollen Talent und Tugend honoriert werden. Der Dirigent François-Xavier Roth wird nun zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.

François-Xavier Roth

Neuer Titel für François-Xavier Roth: Chevalier de la Légion d’Honneur (Ch. LH)

Der Generalmusikdirektor der Stadt Köln, François-Xavier Roth, wird am Sonntag in den Orden der französischen Ehrenlegion, die "Légion d Honneur", aufgenommen. Der französische Dirigent erhält die ranghöchste Auszeichnung seines Heimatlandes im Rang eines "Chevalier" (Ritter), wie die Stadt Köln am Freitag, 26. Januar, mitteilte. Die französische Kulturministerin Françoise Nyssen werde Roth die Insignien im Rahmen eines Konzertes am Sonntagnachmittag in Paris verleihen. Dort tritt der 46-Jährige mit dem von ihm gegründeten Orchester "Les Siècles" in der Philharmonie de Paris auf.

François-Xavier Roth ist seit 2015 Kapellmeister des Gürzenich-Orchesters und Generalmusikdirektor der Stadt Köln. Von 2011 bis 2016 war er Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Außerdem ist er Gastdirigent des London Symphony Orchestra. Er arbeitete mit zahlreichen führenden Orchestern weltweit zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und das Boston Symphony Orchestra.

Als Ritter der Ehrenlegion wird Roth einen Orden und einen jährlichen Ehrensold von etwa sechs Euro erhalten. Auch Roths Dirigentenkollege Sir Simon Rattle wurde 2010 zum Ritter ernannt, 2011 wurde diese Ehre dem Komponisten Arvo Pärt und der Sängerin Brigitte Fassbaender zuteil. Als letzter Deutscher wurde 2017 der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer für seine Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft zum Ritter ernannt.

Simon Rattle als Ritter der Ehrenlegion

So sieht der Orden aus: Sir Simon Rattle, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, mit seinem Orden eines Ritters der Ehrenlegion. Er wurde damit für seine Verdienste um die Verbreitung des französischen Musikrepertoires und seine wegweisenden Impulse für die moderne Musik geehrt.

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Im Programm

Europa Galante
Violine und Leitung: Fabio Biondi
Neu kombinierte Sätze von Michele Mascitti, Jean-Marie Leclair, Johann David Heinichen, Georg Friedrich Händel u.a.
(Eröffnungskonzert vom 8. Juni in der Friedenskirche, Sanssouci)

anschließend:
Euskal Barrokensemble
Barockgitarre, Laute und Leitung: Enrike Solinís
Baskisch heißt Euskal
Baskische Barockmusik und Volkslieder mit Improvisation
(Konzert vom 9. Juni im Raffaelsaal der Orangerie, Schloss Sanssouci)

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