Bitte warten...

Ruhm und Ehre Rheingau Musik Preis 2019 für Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Auch das sommerliche Rheingau Musik Festival zeichnet mit einem Preis Musiker und Ensembles aus, die beim eigenen Festival auftreten. Dieses Mal ist der Preisträger gleich mit vier Konzerten im Festivalprogramm vertreten.

Kurhaus Wiesbaden

Hier wird am 12. Juli die Preisverleihung stattfinden: im Kurhaus Wiesbaden. Das Konzert mit Pianist Daniil Trifonov und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ist bereits ausverkauft.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und ihr künstlerischer Leiter Paavo Järvi werden mit dem diesjährigen Rheingau Musik Preis ausgezeichnet. Das Ensemble tritt auch als erstes "Orchestra in Residence" in der aktuellen Festival-Ausgabe auf. Die Preisverleihung soll im Rahmen eines ihrer vier Konzerte stattfinden, wie das Festival am Donnerstag, 11. April, mitteilte. Die Jury würdigte in ihrer Begründung den Innovationsgeist der Bremer, den sie "in struktureller, organisationaler und gesellschaftlicher Hinsicht einzigartig" findet. Haltung und Engagement jedes einzelnen Musikers passten damit zum diesjährigen Leitgedanken "Courage" des Festivals.

Zuletzt wurde das Orchester 2016 von Deutschlandfunk Kultur als „Orchester des Jahres“ ausgezeichnet. Die Deutsche Kammerphilharmonie wurde 1980 von Musikstudenten gegründet und wird seit 2004 von dem estnischen Dirigenten und Grammy-Preisträger Paavo Järvi geleitet. Es gilt als Aushängeschild sowohl für klassische Musik und die Stadt Bremen als auch in Sachen Unternehmergeist und gesellschaftlichem Engagement. Es organisiert sich demokratisch, ist als gemeinnützige Gesellschaft im Eigentum ihrer Orchestermitglieder und finanziert sich überwiegend selbst. Das Repertoire reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik.

Ein Preis für bereits renommierte Künstler

Der Rheingau Musik Preis wird seit 1994 an bereits renommierte Künstler, Komponisten und Musikwissenschaftler oder musikalische Institutionen in Anerkennung für deren musikalisches Gesamtschaffens verliehen. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren Countertenor Andreas Scholl (2015), Schauspieler Walter Renneisen (2016) und die Dirigenten Enoch zu Guttenberg (2017) und Yannick Nézet-Séguin (2018). Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird mit Mitteln des hessischen Staatshaushaltes finanziert.

Mehr zum Thema im WWW:

Im Programm

darin bis 8.30 Uhr:
u. a. Pressestimmen, Kulturmedienschau und Kulturgespräch

Musikliste:

Max Bruch:
Stück für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 83 Nr. 4
Budapester Klaviertrio
Antonio Vivaldi:
1. Satz Allegro molto aus dem Concerto con molti strumenti C-Dur RV 558
Europa Galante
Leitung: Fabio Biondi
Giuseppe Tartini:
3. Satz Presto aus dem Violinkonzert A-Dur
Giuliano Carmignola (Violine)
Venice Barocque Orchestra
Leitung: Andrea Marcon
Ludwig van Beethoven:
3. Satz Menuett aus der Sinfonie Nr. 1 C-Dur
Gewandhausorchester
Leitung: Riccardo Chailly
Andre-Ernest-Modeste Gretry:
3. Satz Allegro aus dem Streichquartett Es-Dur op. 3 Nr. 2
Quatuor Via Nova
Michael Wollny:
There again
Michael Wollny Trio
Peter Tschaikowsky:
3. Satz Scherzo burlesque aus der Suite für Orchester Nr. 2 C-Dur op. 53
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
Leitung: Neville Marriner
Wolfgang Amadeus Mozart:
3. Satz Presto aus der Klaviersonate a-Moll KV 310
Alfred Brendel (Klavier)
Johann Christian Bach:
1. Satz Allegro aus der Sinfonie G-Dur op. 8 Nr. 2
The Hanover Band
Leitung: Anthony Halstead
Gustav Jenner:
2. Satz Allegro energico aus dem Streichquartett Nr. 2 G-Dur
Mitglieder des Mozart Piano Quartet
Tom Waits:
Little drop of poison
Rebekka Bakken (Gesang)
hr-bigband
Georg Friedrich Händel:
"Sento la gioia", Arie des Amadigi aus der Oper "Amadigi di Gaula", Bearbeitung
Alison Balsom (Trompete)
The English Concert
Leitung: Trevor Pinnock
Dmitrij Schostakowitsch:
Ball im Palast aus der Musik zum Film "Hamlet"
Chicago Sinfonietta
Leitung: Paul Freeman
Iiro Rantala:
Goldberg Improvisation IV
Iiro Rantala (Klavier)
Ensemble
Johann Gottlieb Goldberg:
2. Satz Allegro aus der Sonate für 2 Violinen und Basso continuo a-Moll
Musica Alta Ripa
Georg Anton Benda:
1. Satz Allegro aus der Sinfonie Nr. 11 F-Dur
Prager Kammerorchester
Leitung: Christian Benda
George Enescu:
2. Satz Fuge aus der Suite für Klavier Nr. 1 g-Moll op. 3
Luiza Borac (Klavier)

Weitere Themen in SWR2