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René Pape in Wien zum österreichischen Kammersänger ernannt Der dreifache Kammersänger

Im Juli 2017 wurde René Pape in München zum Kammersänger der Bayerischen Staatsoper ernannt. Im Jahr 2000 erhielt er den Titel bereits in Berlin. In Wien hat es nun ein weiteres Mal geklappt.

WIENER STAATSOPER: DON CARLO mit Rene PAPE

Kammersängerin (seit 2009) und Kammersänger: Krassimira Stoyanova (hier als Elisabetta) und Rene Pape (als Filippo II.) 2012 in der Oper "Don Carlos" an der Wiener Staatsoper

Der deutsche Bass René Pape (54) ist nun auch Österreichischer Kammersänger. Der Ehrentitel wurde ihm am Dienstag, 18. Dezember, im Anschluss an die Zauberflöte-Vorstellung an der Wiener Staatsoper verliehen. Der dem Haus seit vielen Jahren verbundene Sänger war an diesem Abend als Sarastro zu erleben. Für den zweifachen Grammy-Preisträger ist dies bereits der dritte Kammersänger-Titel. Die prestigeträchtige Auszeichnung machte ihn zuvor bereits zum Bayerischen Kammersänger und zum Berliner Kammersänger.

Pape ist seit vielen Jahren der Staatsoper Wien verbunden und hat seit seinem Debüt 1991 in 58 Vorstellungen insgesamt 10 Partien verkörpert, u.a. als Don Fernando (Fidelio), Sarastro (Die Zauberflöte), Hunding (Die Walküre), Leporello (Don Giovanni), Gurnemanz (Parsifal) und zuletzt Orest (Elektra). Im April 2019 kehrt er als Gurnemanz in Wagners "Parsifal" an die Wiener Staatsoper zurück.

"Den Titel Österreichischer Kammersänger bekommen Künstler verliehen, die wir lieben, und die musikalisch Großes für das Haus und für das Land geleistet haben. René Pape hat schon eine lange Karriere in Österreich, er hat viel in Salzburg und an der Wiener Staatsoper gesungen, die wichtigsten Rollen seines Fachs. Ich freue mich, dass wir heute mit René Pape einen beliebten Sänger auszeichnen dürfen, der zu den Größten der Welt zählt, und hinter dessen Künstlerpersönlichkeit ein sehr liebenswürdiger Mensch steckt.“ (Staatsoperndirektor Dominique Meyer)

Lied- und Opernsänger

Der in Dresden geborene und lebende Pape erhielt seine Ausbildung beim Dresdner Kreuzchor. 1988 engagierte ihn die Staatsoper Berlin als festes Mitglied des Ensembles. 1991 folgte sein Debut als Sarastro bei den Salzburger Festspielen, 1994 bei den Bayreuther Festspielen im Rheingold. Er ist regelmäßiger Gast der großen Opernbühnen und Festspiele in aller Welt. Außer mit den große Rollen seines Fachs tritt Pape auch als Liedinterpret und Solist auf.

Im Programm

Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Josh Cohen (Trompete)
Olivier Brault (Violine)
Matthias Maute (Flöte)
Matthew Jennejohn (Oboe)
Ensemble Caprice
Leitung: Matthias Maute
Peter Tschaikowsky:
1. Satz aus dem Klaviertrio a-Moll op. 50
Boulanger Trio
Wolfgang Amadeus Mozart:
Rondo aus dem Klarinettenkonzert A-Dur KV 622
Sebastian Manz (Klarinette)
Symphonieorchester des BR
Leitung: Cornelius Meister
Marin Marais:
"La Rêveuse" für Viola da gamba und Basso continuo
Sophie Watillon (Bassgambe)
Xavier Diaz (Theorbe, Basso Continuo)
François Couperin "Le Grand":
"Les Rozeaux", "La Couperin" und "Les Baricades Mistérieuses" aus den "pièces de clavecin"
Iddo Bar-Shaï (Klavier)

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