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Musik Der Sänger Rabih Lahoud: Grenzgänger zwischen Orient und Okzident

Der Sänger Rabih Lahoud möchte die Menschen für die Ambivalenz zwischen Orient und Okzident sensibilisieren. Mit westlicher Musiktradition ist er ebenso vertraut wie mit der Musikkultur seiner arabischen Heimat. Am 14. Juni ist der libanesische Sänger in Weinstadt mit seiner Band Masaa zu hören.

Rabih Lahoud hat Komposition, klassisches Klavier, klassischen Gesang und Jazz-Gesang studiert. Aufgewachsen ist er im Libanon, einem Land voll verschiedener Musiktraditionen.

All diese Einflüsse vereint er mit seiner Band Masaa. Übersetzt heißt der Bandname: Abend. Gemeint ist das abendliche Beisammensitzen und Unterhalten – in diesem Falle auf musikalische Weise.

Direkte Emotionen, musikalisch vermittelt

Lahoud ist eng vertraut mit Musiktraditionen sowohl des Orient als auch des Okzident. Scheinbar grenzenlos geht sein Gesang über von zeitgenössischem Jazz zu arabischen Harmonien. Er singt häufig auf arabisch, schreibt seine Texte selbst.

In improvisatorischen Passagen setzt er seine Stimme wie ein Instrument ein. Die Silben klingen nach arabischer Sprache, sind aber unzusammenhängend aneinandergereiht. So bleibt für alle die musikalische Emotion, egal welche Sprache sie sprechen.

„Er hat zu jedem Stück sofort ein Bild, und verknüpft damit immer eine Emotion. Allein wenn er auf der Bühne direkt neben mir steht, dann spüre ich immer diese totale Seele und Energie und Emotion.“ - Marcus Rust, Trompeter der Band Masaa

„Hakim“ von der Band Masaa

Im Programm

SWR Vokalensemble
Séverine Ballon (Violoncello)
Leitung: Marcus Creed
Maija Einfelde:
"Three Poems by Fricis Barda"
Rytis Mažulis:
"Canon solus" für Chor
Peteris Vasks:
"Litene", Ballade für 12-stimmigen gemischten Chor
Andris Dzenitis:
"Four Madrigals by E. E. Cummings" für 8 Stimmen
Justé Janulyté:
"Plonge" für Violoncello und 12 Stimmen
Arvo Pärt:
"Dopo la Vittoria", piccolo cantata per coro
(Zeitversetzte Liveübertragung aus der Abtei Maria Laach)anschließend:
Heidelberger Frühling
Sarah Christian (Violine)
Maximilian Hornung (Violoncello)
Fabian Müller (Klavier)
Franz Schubert:
Klaviertrio Es-Dur op. 100
(Konzert vom 17. März in der Neuen Aula der Universität Heidelberg)

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