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Opernwelt Neues Rossini-Museum in Pesaro eröffnet

Der berühmteste Sohn der italienischen Hafenstadt Pesaro ist der Opernkomponist Gioachino Rossini. In einem alten Palazzo in der Innenstadt widmet sich ab sofort ein neues Museum dem Werk und Leben Rossinis.

Geburtshaus von Gioacchino Antonio Rossini, Pesaro

War bisher der wichtigste Ort für Rossinifans in Pesaro: das Geburtshaus von Gioacchino Rossini

Im italienischen Pesaro wurde am Dienstagabend, 11. Juni, das neue Rossini National Museum eröffnet. Das im Stadtzentrum befindliche Museum erzählt in zehn Themenräumen das Leben von Gioachino Rossini, der 1792 in der Adriastadt geboren wurde. Besucher können in „einem der schönsten historischen Gebäude der Stadt“, dem Palazzo Montani Antaldi, nun mit zum Teil multimedialen Installationen das Werk des Komponisten neu entdecken. Prunkstück des Museums ist das frisch restaurierte Pleyel-Klavier von Rossini, das in einem prächtigen Spiegelsaal aufgestellt wurde.

„Heute haben wir ein außergewöhnliches Museum von internationalem Rang eröffnet, das Pesaro zu einer noch bedeutenderen Stadt der europäischen Kultur macht,“ erklärte Bürgermeister Matteo Ricci den Stellenwert der neuen Einrichtung. Entstanden sei die von einer Stiftung getragene Einrichtung auch dank der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „UNESCO Cities of Music“, wie Ricci mit Stolz betonte.

Pesaro ist auch „UNESCO City of Music“

Mit dem Museum besitzt Pesaro nun einen weiteren Kulturort, der sich mit Rossini beschäftigt. Es bildet dabei das Zentrum der bereits bestehenden Rossini-Gedenkorte wie seinem Geburtshaus, dem nach ihm benannten Theater, dem Stadtmuseum und der Rossini-Stiftungsbibliothek. Pesaro ist seit diesem Jahr auch eine von zwölf neuen „Cities of Music“ im UNESCO-Netzwerk „Creative Cities“. Zu dem weltweiten Netzwerk gehören 31 Städte - seit 2014 auch Mannheim und Hannover als einzige deutsche Städte.

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