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Preisträger Kompositionswettbewerb Karl Marx Jahr Musik mit Marx

Vor 200 Jahren wurde Karl Marx geboren, 1841 veröffentlichte er zwei Gedichte unter dem Titel „Wilde Lieder“. Anlass genug für einen Kompositionswettbewerb, bei dem nun die Gewinner feststehen.

 Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe, die Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley,

Durften die Gewinner der Wilden Lieder bekanntgeben: (v.l.n.r.) der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe, die Schirmherrin Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley, Rudolf Hahn (Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Jubiläumsprogramms des Karl Marx Jahres in Trier e.V.) sowie Stephan Meier (Künstlerischer Leiter des Kompositionswettbewerbes)

Die Preisträger des Kompositionswettbewerbs „Wilde Lieder“ zum Trierer Karl Marx Jahr stehen fest. Ausgezeichnet wurden neun Komponisten in den Kategorien Ensemble, Duo und Klangkunst. Ihre Werke zur Gedankenwelt und den Idealen von Karl Marx werden am 1. und 2. September in Trier uraufgeführt. Der mit insgesamt 16.250 Euro dotierte Kompositionswettbewerb wurde vom Verein zur Förderung des Jubiläumsprogramms des Karl Marx Jahres und der Birmingham Contemporary Music Group ausgetragen.

„Muß spielen dunkel, muß spielen licht,
Bis ‘s Herz durch Sait’ und Bogen bricht.“
(aus: Karl Marx, Spielmann streicht die Geigen (Der Spielmann), unter dem Titel “Wilde Lieder” 1841 veröffentlicht)

Musik habe für Marx eine wichtige Rolle gespielt, hieß es in einer Mitteilung über die Preisvergabe. Marx habe das Komponieren als Beispiel „wirklich freier“, also nicht entfremdeter Arbeit verstanden. In romantischen Gedichten habe er auch die Kraft der Musik gepriesen. An dem Wettbewerb hatten sich 70 KomponistInnen aus 16 Ländern beteiligt. Die eingereichten Partituren sollten Marx‘ Leben, seine Erkenntnisse oder ihre Zukunftsperspektiven reflektieren.

Die PreisträgerInnen

In der Kategorie Ensemble gewannen Cecilia Arditto (Niederlande), Andrea Portera (Italien) und Alistair Zaldua (Großbritannien).

In der Kategorie Duo überzeugten Geoffrey Gordon (USA) und Mert Morali (Berlin).

Im Bereich Klangkunst wurden Aldo Brizzi (Italien), Salvador Bahia (Brasilien), Christophe Lambert (Frankreich) sowie Elisabeth Anna Maria Kaiser (Horb am Neckar) und Johannes Winkler (Essen) ausgezeichnet.

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