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Deutscher Filmmusikpreis 2018 in Halle verliehen Mit Krimimusik zum Erfolg

Die 37-jährige Münchner Komponistin Martina Eisenreich komponierte für den Ludwigshafen-Tatort „Waldlust“ eine eigenen Sinfonie. In Halle erhielt sie dafür einen Deutschen Filmmusikpreis.

10:25 min | Mo, 5.11.2018 | 10:05 Uhr | SWR2 Treffpunkt Klassik | SWR2

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Martina Eisenreich gewinnt Deutschen Filmmusikpreises 2018

Martin Hagen

Filmmusikkomponistin Martina Eisenreich ist Gewinnerin des Deutschen Filmmusikpreises 2018. Ausgezeichnet wurde sie in der Kategorie Beste Musik im Film für ihre viersätzige Tatort-Sinfonie, die sie für den Ludwigshafener Tatort Waldlust schrieb. SWR2-Moderator Martin Hagen hat mit der Komponistin gesprochen.

Bereits zum fünften Mal wurde am Freitagabend, 26. Oktober, im Rahmen der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt der Deutsche Filmmusikpreis in Halle (Saale) in sechs Kategorien verliehen. Eine Überraschung gab es bei der Kategorie „Beste Musik im Film“, die aufgrund der hohen Qualität der Einreichungen gleich an zwei Gewinner vergeben wurde: an die Geigerin und Musikproduzentin Martina Eisenreich und an Ralf Wienrich - jeweils für eine Filmmusik zu einem Fernsehkrimi.

Eisenreich erhielt die Ehrung für den „rätselhaften Klang von „Waldlust“ (einer SWR-Tatort-Produktion), der mit weitgreifender Dynamik seine Motive und Themen zu abwechslungsreichen Klangszenarien fügt“, so die Jury. Eingespielt wurde die Musik von der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Mit dem Ehrenpreis International wurde in diesem Jahr Oscar®-Gewinnerin Rachel Portman („Emma“, „Chocolat“) ausgezeichnet. „Paul und Paula“-Komponist Peter Gotthardt wurde der Ehrenpreis National vom Preisträger des letzten Jahres Harold Faltermeyer überreicht.

Doppelpreisträgerin Dascha Dauenhauer

Weitere Preise erhielten der aus Sachsen-Anhalt stammende Komponist Mario Schneider in der Kategorie „Bester Song im Film“ für „Räuber und Gangster“ aus der Kinderserie„Die Pfefferkörner“ und die 29-jährige Filmunistudentin Dascha Dauenhauer gleich in zwei Kategorien: Für die „Beste Musik im Kurzfilm“ in „Love Me, Fear Me“ und in der Kategorie „Nachwuchs“. Nominiert war die Berlinerin sogar in drei Kategorien.

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