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Handschriftliche Noten in russischem Archiv entdeckt Neues von Schostakowitsch

Gewidmet waren sie einem Bratschisten, gefunden wurden sie im Nachlass eines anderen Bratschisten. In Moskau wurde ein unbekanntes Autograph Schostakowitschs entdeckt.

Das Musikstück des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch ist ein Impromptu und die Echtheit der handschriftlichen Noten wurde vom russischen Nationalarchiv bestätigt. Die bisher unbekannte Arbeit wurde laut einer Meldung des luxemburgischen Fachmagazins Pizzicato im persönlichen Archivs des russischen Bratischsten Vadim Borisovsky (1900-1972) gefunden. Diese befindet sich im russischen Staatsarchiv in Moskau.

Das Autograph besteht aus zwei Teilen und wurde 1931 einem „lieben Alexander Michailowitsch“ gewidmet. Nach Ansicht von Musikwissenschaftlern handelt es sich dabei um den russischen Bratischsten Alexander Mikhailovich Ryvkin, einer der Gründer des nach dem Komponisten Alexander Glasunow benannten Glasunow-Quartetts. Der 1936 verstorbene Glasunow war am Konservatorium in Sankt Petersburg einer der ersten Lehrer Schostakowitschs.

Im Programm

Robert Schumann:
Sinfonie g-Moll "Zwickauer"-Sinfonie
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Heinz Holliger
Dmitrij Schostakowitsch:
24 Präludien und Fugen op. 87
Jewgenij Koroliow (Klavier)
Johann Nepomuk Hummel:
Fagottkonzert F-Dur
Dag Jensen (Fagott)
WDR Rundfunk-Sinfonie-Orchester Köln
Leitung: Werner Andreas Albert
George Onslow:
Streichquartett g-Moll op. 9 Nr. 1
Mandelring Quartett
Johann Christoph Bach:
"Meine Freundin, du bist schön"
Maria Zedelius (Sopran)
David Cordier (Countertenor)
Paul Elliott (Tenor)
Michael Schopper (Bass)
Rheinische Kantorei
Musica Antiqua Köln
Violine und Leitung: Reinhard Goebel

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