Bitte warten...

Deutscher Musikwettbewerb endet mit sechs Preisen Namen, die man sich merken sollte

Seit dem 5. März hatten sich in Bonn gut 200 junge Musikerinnen und Musiker zum Deutschen Musikwettbewerb versammelt. Es ging um Preisgelder und Stipendien. Die Gewinner stehen nun fest.

Preisträger Eliot Quartett Deutscher Musikwettbewerb 2018

Erhalten 5.000 Euro und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 für ihre herausragenden musikalischen Leistungen: Maryana Osipova, Violine; Alexander Sachs, Violine; Dmitry Hahalin, Viola; Michael Preuß, Violoncello - nun bekannt als Eliot Quartett

Der Deutsche Musikwettbewerb 2018 ist entschieden. Die Jury hat am Donnerstagabend, 15. März, in Bonn das Ergebnis der diesjährigen Finalrunden bekannt gegeben. Es gibt sechs Preise für drei Solisten, ein Streichquartett und für zwei Komponisten. Jeder dieser Preise ist mit 5.000 Euro dotiert. Zudem wurden neun junge Solistinnen und Solisten und ein Streichtrio mit Stipendien bedacht. Weitere Sonderpreise und der Publikumspreis werden im Rahmen der Preisträgerkonzerte am 16. und 17. März bekanntgegeben.

In der Finalrunde konnten Theo Plath (Fagott), Maciej Frąckiewicz (Akkordeon), Ioana Cristina Goicea (Violine) und das Eliot Quartett die vielköpfige Jury nach drei Durchgängen von sich überzeugen und die Preise gewinnen. Ling-Hsuan Huang wurde für seine Blockflöten-Komposition „The Way We Talk" ausgezeichnet. Für ein weiteres Werk für Blockflötenduo wurde Francesco Ciurlo mit dem Sonderpreis Komposition bedacht. In einigen weiteren Kategorien wurden keine Preise vergeben.

Der Deutsche Musikwettbewerb gilt als der wichtigste Wettbewerb Deutschlands für den professionellen Musikernachwuchs. Er findet seit 1975 einmal im Jahr mit stetig rotierenden Kategorien statt. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Musikrat getragen und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Bundesstadt Bonn, der Kulturstiftung der Länder und die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) gefördert.

Mehr zum Thema im WWW:

Im Programm

Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Maciej Frackiewicz (Bajan)
Leitung: Hermann Bäumer
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Nr. 4 D-Dur KV 19
Lera Auerbach:
"Dialogue with Time" für Orchester op. 39b
Sofia Gubaidulina:
"Fachwerk" für Bajan, Schlagzeug und Streicher
Lera Auerbach:
"Post Silentium" für Ochester
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
(Konzert vom 27. April im Staatstheater Mainz)

Lera Auerbach:
"Post Silentium" für Orchester (Auszug)
Ausschnitt aus einem Workshop mit Hermann Bäumer,
Sabine Fallenstein und dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz
(Workshop vom 27. April im Staatstheater Mainz)

Weitere Themen in SWR2