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KritikerInnenumfrage des Magazins "Die deutsche Bühne" Der herausragende Herr Kratzer

Wer hat in der vergangenen Spielzeit durch seine Arbeit „einen Beitrag zur zeitgemäßen Wahrnehmung der Oper“ geleistet? Am häufigsten genannt: Tobias Kratzer für seine Arbeit am Badischen Staatstheater.

Schluss-Szene der Karlsruher Inszenierung der Götterdämmerung

Eine von mehreren Arbeiten von Tobias Krater für das Badische Staatstheater: Die "Götterdämmerung", in Karlsruhe mit "Happy End"

Neun Fragen an 63 AutorInnen stellte das Fachmagazin Die Deutsche Bühne zur vergangenen Spielzeit. Auf die Frage nach der Person mit einem herausragenden Regiebeitrag wurde Opernregisseur Tobias Kratzer - vor Intendant Barrie Kosky von der Komischen Oper Berlin - mit vier Nennungen am häufigsten genannt. Sein herausragender Regiebeitrag: Die Götterdämmerung-Inszenierung am Badischen Staatstheater Karlsruhe.

Tobias Kratzer ist einer der markantesten Regisseure seiner Generation. Er überzeugt durch hochintelligente Konzepte, Fantasie, großartiges Handwerk und beeindruckende Sängerführung. Wir freuen uns sehr über dieses Votum, das auch eine Auszeichnung für das Team der Götterdämmerung ist." (Der Karlsruher Generalintendant Peter Spuhler.)

Die diesjährige Besten-Auswahl aufgrund der KritikerInnenumfrage präsentiert Die deutsche Bühne in ihrer aktuellen Augustausgabe. Auf die Frage nach der „überzeugendste Gesamtleistung" nannten sieben KritkerInnen die Oper Frankfurt. Auf Platz zwei folgt das Theater Basel mit vier Nennungen. Das Staatstheater Karlsruhe wurde hier einmal genannt - ebenso wie auf Frage nach der besten Leistung abseits der großen Zentren.

Götterdämmerung auch in der kommenden Saison

Der im bayerischen Landshut geborene Kratzer inszenierte in Karlsruhe Wagners „Götterdämmerung“ am Staatstheater und beschloss damit einen „Ring der Vielfalt“, bei dem jeder Teil der Tetralogie von einem anderen Regisseur gestaltet wurde. Kratzers Arbeit erregte bundesweit und im Ausland Aufsehen und wird in der kommenden Saison weitere vier Aufführungen erleben. Dem Staatstheater ist er seit 2011 eng verbunden und hat hier inzwischen fünf markante Inszenierungen geschaffen, u.a. auch Mozarts „Lucio Silla“ in der zurückliegenden Saison.

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