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Chilenischer Sänger Lucho Gatica gestorben El rey del bolero

Mehr als 800 Lieder hat er aufgenommen und mit seiner Stimme begeisterte er Millionen. In Chile und in der Welt des Boleros wird der Sänger Lucho Gatica unsterblich bleiben.

Lucho Gatica 2002

Für Donnerstag, 15. November, wurde in Chile ein Trauertag für ihn bestimmt: Luis Enrique Gatica Silva

Der chilenische Sänger und Schauspieler Lucho Gatica ist im Alter von 90 Jahren am Dienstag, 13. November, in Mexiko gestorben. Dies bestätigten Familienangehörige dem chilenischen Radiosender Cooperativa. Romantisch-sentimentale Liebeslieder im Bolero-Takt waren sein lebenslanges Markenzeichen.

Gatica stieg in den fünfziger Jahren mit internationalen Plattenaufnahmen und Tourneen zur festen Latino-Größe auf. 2007 erhielt er für sein Lebenswerk einen Latin Grammy. 2008 folgte für Gatica, der in mehreren mexikanischen Filmen spielte, ein Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.


Gatica prägte ein musikalisches Genre

Chiles Regierung rief für Donnerstag einen Trauertag für den 1928 in Rancagua geborenen Musiker aus. „Der König des Boleros hat uns mit seiner Musik auf der ganzen Welt mit Emotionen und Stolz erfüllt. Er war und wird ein großer Botschafter unseres Landes sein“, erklärte Innenminister Andrés Chadwick. Chiles Kulturministerin Consuelo Valdés twitterte am Dienstagabend, Gaticas habe mit seinem Talent die Welt erobert und „ein musikalisches Genre unauslöschlich geprägt“.

Im Programm

Johann Sebastian Bach:
"Jauchzet Gott in allen Landen" BWV 51
Natalie Dessay (Sopran)
Le Concert d'Astrée
Leitung: Emmanuelle Haïm
Arnold Schönberg:
"Pelleas und Melisande" op. 5
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Leitung: Josep Pons
Joseph Haydn:
Sonate As-Dur Hob. XVI/43
Marc-André Hamelin (Klavier)
Hans Pfitzner:
Sinfonie C-Dur op. 46
Bamberger Symphoniker
Leitung: Werner Andreas Albert
Ludwig van Beethoven:
Musik zu Friedrich Dunckers Drama Leonore Prohaska
Bodil Arnesen (Sopran)
Helga Lehner (Sprecherin)
Konstantin Restle (Glasharmonika)
Renate Erxleben (Harfe)
Rundfunk-Chor
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Karl Anton Rickenbacher