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Jean-Christophe Dijoux spielt Cembalowerke von Händel, Buxtehude, J. S. Bach u. a. Raffinierte Verzögerungskunst

CD-Tipp vom 15.7.2016

CD-Cover Dijoux

CD

Titel:
Varietas | Works by G. F. Händel, D. Buxtehude, G. Böhm, J. S. Bach, J. Mattheson, G. Ph. Telemann and C. P. E. Bach | INTERNATIONAL BACH COMPETITION 2014 | WINNER IN THE HARPSICHORD CATEGORY
Interpret:
Jean-Christophe Dijoux, Harpsichord
Label:
GENUIN GEN 16420

Es ist die Debüt-CD des Cembalisten Jean-Christophe Dijoux, der 2014 den Leipziger Bach-Wettbewerb gewann. Der auf der Insel Reunion geborene Franzose studierte in Freiburg und Basel und lebt heute in Weil am Rhein. Sein CD-Programm unter dem Titel „Varietas“ ist der norddeutschen Cembaloschule gewidmet – mit Werken von Händel, Dietrich Buxtehude, Georg Böhm, Johann und Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Mattheson. Von ihm wählte Dijoux drei Stücke aus seiner „Großen Generalbass-Schule“ von 1731 aus, drei extrem verschiedene, großartige Stücke, in denen der Solist alle seine Fähigkeiten unter Beweis stellt. Dijoux kann nämlich auf dem Cembalo singen und er kann ihm die dramatischsten Klänge entlocken, ohne das Instrument zu malträtieren. Dazu kommt die äußerst raffinierte Verzögerungskunst, die diese Musik noch lebendiger erscheinen lässt. Das Instrument, das Dijoux hier verwendet, ist ein herrlich klingender Nachbau von Matthias Kramer in Anlehnung an Instrumente des barocken Cembalobauers Christian Zell.

CD-Tipp vom 15.7.2016 aus der Sendung „SWR2 Treffpunkt Klassik – Neue CDs“

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