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Musikverlag feiert Jubiläum in Wiesbaden Breitkopf & Härtel wird 300 Jahre alt

Der Musikverlag Breitkopf & Härtel wird am 27. Januar 300 Jahre alt. Gefeiert wird mit einem Festkonzert am heutigen Hauptstandort Wiesbaden. Gegründet wurde der Verlag am 27. Januar 1719 in Leipzig.

Verlagsmitarbeiterinnen bei Breitkopf & Härtel aus der Zeit des Neubeginns in Wiesbaden

Verlagsmitarbeiterinnen bei Breitkopf & Härtel aus der Zeit des Neubeginns in Wiesbaden

Breitkopf & Härtel feiert sein 300-jähriges Bestehen mit einem Konzert bereits am 26. Januar: Im Kurhaus Wiesbaden spielt das hr-Sinfonieorchester unter anderem das eigens zum Jubiläum neu komponierte Stück "Eternal Return" von Christian Mason. Seinen Sitz hat Breitkopf & Härtel in Wiesbaden, Leipzig und Paris. Seine Geschichte ist verbunden mit Namen wie Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn, Jean Sibelius oder Gustav Mahler.

Alles begann im Wirtshaus "Zum Bären"

Angefangen hat alles im Januar 1719 mit einer Buchdruckerei in Leipzig, erklärt Frank Reinisch, Lektor bei Breitkopf & Härtel. Diese war im Hinterhaus des Wirtshauses "Zum Bären" untergebracht. Daher ist ein Bär, der ein aufgeschlagenes Buch mit der Jahreszahl 1719 zwischen seinen Tatzen hält, immer noch das Signet des Verlags. Er gilt als der älteste Musikverlag der Welt.

Rückblick auf die Verlagsgeschichte von Breitkopf & Härtel

3:24 min | Mi, 23.1.2019 | 12:33 Uhr | SWR2 Journal am Mittag | SWR2

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Der Musikverlag Breitkopf & Härtel wird 300 Jahre alt

Ursula Böhmer

Am 27. Januar wird der Musikverlag Breitkopf und Härtel 300 Jahre alt. Er gilt damit als ältester Verlag der Welt. Anlass, zurück zu blicken auf die Verlags-Geschichte, mit der sich klingende Namen wie Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn, Jean Sibelius oder Gustav Mahler verbinden. Ursula Böhmer hat sich in Wiesbaden bei Verlags-Lektor Frank Reinisch umgehört.

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Im Programm

Wolfgang Amadeus Mozart:
Rondo a-Moll KV 511
Nadia Boulanger:
Vers la vie nouvelle
Johann Sebastian Bach:
Chaconne in d-Moll BWV 1004, bearbeitet von Ferruccio Busoni
Alexander Skrjabin:
Sonate Nr. 5 Fis-Dur op. 53
Johannes Brahms:
16 Variationen über ein Thema von Robert Schumann fis-Moll op. 9
Peter Eötvös:
Erdenklavier - Himmelklavier für Klavier solo
Ludwig van Beethoven:
Sonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 "Mondscheinsonate"
(Liveübertragung aus dem Jagdsaal)

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