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Schwester von Chico Buarque Brasilianische Musikerin Miúcha gestorben

Im Alter von 81 Jahren ist die bekannte brasilianische Musikerin Miúcha gestorben. Die Schwester des berühmten Sängers Chico Buarque und frühere Ehefrau von Bossa-Nova-Legende João Gilberto starb am Donnerstag in einem Krankenhaus in Rio de Janeiro.

Die brasilianische Musikerin Miúcha ist gestorben

Die brasilianische Musikerin Miúcha ist gestorben

Miúcha, mit bürgerlichem Namen Heloísa Maria Buarque de Holanda, hatte jahrelang gegen eine Krebserkrankung angekämpft. Die Sängerin und Komponistin wechselte in ihrer rund 40 Jahre währenden Karriere zwischen Bossa Nova, Samba und der sogenannten Música Popular Brasileira.

Die Tochter eines bekannten Historikers und einer Pianistin musizierte unter anderem mit dem Saxofonisten Stan Getz und dem Sänger Antônio Carlos Jobim und brachte 14 Alben heraus. Acht Jahre war sie mit João Gilberto verheiratet, der als einer der Väter des Bossa Nova gilt. Ihre Schwestern Ana und Cristina wandten sich ebenfalls dem Gesang zu, Ana war zudem Kulturministerin unter der früheren brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff.

YouTube-Video: Miúcha singt "O que sera"

Im Programm

Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Josh Cohen (Trompete)
Olivier Brault (Violine)
Matthias Maute (Flöte)
Matthew Jennejohn (Oboe)
Ensemble Caprice
Leitung: Matthias Maute
Peter Tschaikowsky:
1. Satz aus dem Klaviertrio a-Moll op. 50
Boulanger Trio
Wolfgang Amadeus Mozart:
Rondo aus dem Klarinettenkonzert A-Dur KV 622
Sebastian Manz (Klarinette)
Symphonieorchester des BR
Leitung: Cornelius Meister
Marin Marais:
"La Rêveuse" für Viola da gamba und Basso continuo
Sophie Watillon (Bassgambe)
Xavier Diaz (Theorbe, Basso Continuo)
François Couperin "Le Grand":
"Les Rozeaux", "La Couperin" und "Les Baricades Mistérieuses" aus den "pièces de clavecin"
Iddo Bar-Shaï (Klavier)

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